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Schlossparknacht: Abschied mit Erinnerungen

Wiesenburg Schlossparknacht: Abschied mit Erinnerungen

Die Enttäuschung war groß, als die Macher das Aus der Wiesenburger Schlossparknacht verkündeten. Alle zwei Jahre war die Veranstaltung zuletzt der Ausklang der Saison im Gartendenkmal – voriges Wochenende wäre es wieder soweit gewesen. Nach zehn erfolgreichen „Lichterfesten“ wollen die Organisatoren nun noch einmal in Erinnerungen schwelgen.

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Sternstunden im Schlosspark – so lautete das Motto 2015.

Quelle: Christoph Freytag

Wiesenburg. Die Enttäuschung war groß, als die Macher das Aus der Wiesenburger Schlossparknacht verkünden mussten. Und zwar auf allen Seiten. Doch nach einer Reihe von beruflichen und familiären Veränderungen musste der harte Kern der Organisatoren feststellen, dass er die eigenen Ansprüche nicht erfüllen werden können.

Alle zwei Jahre war die Veranstaltung zuletzt der Ausklang der Saison im Gartendenkmal – voriges Wochenende wäre es wieder soweit gewesen. „Es hat wohl kaum eine Veranstaltung in den vergangenen Jahren die Menschen in und um den Ort so sehr berührt wie diese“, ahnt Ulrich Jarke. Tausende Gäste pilgerten aus dem Anlass zu abendlicher Stunde in dem Areal, um dieses romantische Lichtereignis zu genießen, erinnert sich der Parkleiter. Musik und Tanz sowie kulinarische Köstlichkeiten lockten nicht minder. Vor allem die Einheimischen wirkten an den Bildern mit, wenn sie tausende Teelichter in der Dämmerung entzündeten.

Nach zehn erfolgreichen „Lichterfesten“ und dem Ende der Veranstaltung wollen die Organisatoren des Parkfördervereins deshalb wenigstens zurückblicken und die vielen lichttechnischen Ideen am Wochenende in der Kunsthalle nochmals in Erinnerung bringen. Das wird durch eine kleine Ausstellung geschehen, in der einzelne Lichtinstallationen, die illuminierte Schlossfassade, Künstler und die Romantik des Parks, dazu die Technik hinter dem Ganzen ein letztes Mal vorgestellt werden. Da gibt es einige spannende Hintergründe zu erfahren, wie manche Idee entstanden ist, aber auch wie sie teils abenteuerlich realisiert werden musste. Tausende Fotos der Veranstaltungen wurden durchgeschaut, davon erleben die Besucher die schönsten Aufnahmen entweder ausgestellt oder in einer eindrucksvollen Beamershow zusammengefasst.

„Es wird ein Abend schöner Erinnerungen und prächtiger Bilder“, verspricht Parkleiter Ulrich Jarke. „Und natürlich geben wir auch einen augenzwinkernden Blick hinter die Kulissen, denn da ist schon das ein oder andere Verrückte oder Amüsante passiert“. Nicht ausgeschlossen, dass – jetzt, da alles vorbei ist – noch das eine oder andere Geheimnis gelüftet wird. Batisse Ablinger wird diesen vermutlich langen Abend am Klavier musikalisch begleiten.

Termin: Exposition „Leidenschaft Schlossparknacht“ am Sonnabend, 19 Uhr, Kunsthalle Wiesenburg, der Eintritt ist frei.

Von René Gaffron

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