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Potsdam-Mittelmark Schmucke Variante für neuen Hortbau
Lokales Potsdam-Mittelmark Schmucke Variante für neuen Hortbau
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17:30 10.04.2018
Der quadratische Hortneubau (rechts) könnte auf dem Gelände der Albert-Schweitzer-Schule wachsen, bevor alte Gebäude (weiße Flächen) abgerissen werden. Quelle: Eilers Architekten BDA
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Treuenbrietzen

Ein schmucker neuer Zweigeschosser soll die drastischen Raumprobleme an der Grundschule „Albert Schweitzer“ in Treuenbrietzen lösen.

Auf rund 1500 Quadratmetern Nutzfläche kann er Platz schaffen für die Integrative Kindertagesbetreuung (IKTB). Für diese Horteinrichtung werden aktuell das Haus „Regenbogen“ neben der Schule sowie neun Räume im Haupthaus selbst genutzt.

Angesichts deutlich steigender Schülerzahlen benötigt die Schweitzer-Schule jedoch schon ab dem nächsten Schuljahr alle Räume allein für ihren Unterrichtsbetrieb. Zudem kann die Kommune derzeit nicht den neu vorgeschriebenen Platzbedarf von 3,5 Quadratmetern pro Schüler bieten.

Planung läuft auf Hochtouren

Daher laufen die Planungen für ein eigenes Hortgebäude auf Hochtouren. Im Auftrag der Kommune hat das Architekturbüro von Hubertus Eilers aus Gröben bei Ludwigsfelde jetzt drei Varianten zur Diskussion gestellt.

In der Schulkonferenz, bei einem Elternabend sowie im Haupt-, Finanz- und Wirtschaftsausschuss fiel die Wahl auf den als Variante 1 skizzierten Zweigeschosser in Form eines Drachens. Um eine rund 400 Quadratmeter große Aula mit Öffnung bis zum Dach herum könnten im Erdgeschoss sowie rund um eine mögliche Galerie im Obergeschoss insgesamt circa 19 Räume angesiedelt werden.

Mitten zwischen den heutige Gebäuden könnte der Hortneubau stehen. Quelle: Eilers Architekten BDA

„Dieser Baukörper bietet das beste Kosten-Nutzen-Verhältnis“, schätzt Architekt Hubertus Eilers ein. Zudem könnte er am Ort des heutigen Parkplatzes mit Fahrradständer errichtet werden, ohne das heutige Hortgebäude, das Heizhaus für den Komplex sowie die Aula mit Schulküche schon vorab abreißen zu müssen.

„Das spart Geld für Übergangslösungen“, sagt der mit solchen Großprojekten erfahrene Architekt. Weiterer Vorteil sei die Flexibilität des Gebäudes für künftig womöglich nötige Anbauten. Auch eine Nutzung als Schule oder für andere Aufgaben der Kommune wäre dankbar.

Alternativ hatte Eilers Büro einen rechteckigen Flachbau sowie einen Winkelbau skizziert und berechnet. Sie verursachen jedoch im Verhältnis höhere Kosten. „Außerdem wäre damit ein Raubbau am Grundstück verbunden“, sagte Hubertus Eilers im Hauptausschuss.

Finanzierung noch nicht gesichert

Allein für den neuen Hortbau geht die Kommune derzeit von rund 3,3 Millionen Euro Baukosten aus. „Insgesamt werden wir bei dem Projekt jedoch rund fünf Millionen Euro benötigen“, sagte Bürgermeister Michael Knape (parteilos).

Denn auch die Abrisskosten für das alte Heizhaus, für die jetzige Aula samt Küche sowie für den Hort „Regenbogen“ schlagen noch zu Buche. Darüber hinaus muss auch die Grundschule selbst umfassend saniert werden. Vor allem bei der Elektrik und dem Brandschutz gibt es akuten Handlungsbedarf.

Ferner sind Ausgaben für den weiteren Aufbau der Gesamtschule im heutigen Gymnasium nötig. Insgesamt rechnet die Stadtverwaltung mit Kosten von rund zehn Millionen Euro für neue Infrastruktur in ihrem Bildungssektor.

Zeitplan nur mit parallelen Schritten zu halten

„Die Finanzierung steht jedoch noch nicht auf sicheren Füßen“, räumte der Treuenbrietzener Bürgermeister am Freitag gegenüber der MAZ ein. Deshalb haben das Rathaus und einige Stadtverordnete jetzt erwogen, den Stadtwald zu verkaufen.

Nach dem Neubau eines Hortes auf dem Campus der Grundschule in Treuenbrietzen sollen das heutige IKTB-Haus (Foto), sowie Aula und Heizhaus abgerissen werden.     Quelle: Thomas Wachs

Diese Idee ist jedoch stark umstritten. „Parallel läuft ein Kreditantrag“, sagt Michael Knape. Fruchten diese Ideen nicht, „müssten wir das Projekt auf Eis legen, bis wir Fördergelder zusammen haben“, erklärte der Bürgermeister. „Dazu müssten wir Anträge für verschiedenste Fördertöpfe stellen, Eigenanteile aufbringen und viel mehr Zeit haben“, erklärte der Bürgermeister.

Aktuelles Ziel ist es jedoch, den Hortneubau im Jahr 2020 betriebsbereit zu haben. Aus Sicht des Architekten wäre dieser Zeitplan zu halten, „wenn ab sofort einige Schritte parallel gegangen werden“, sagte Hubertus Eilers.

Von Thomas Wachs

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