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10:58 27.02.2018
Im März müssen sich Pendler auf Veränderungen im Bahnverkehr einstellen. Quelle: Andreas Koska
Bad Belzig

Wer aus dem Hohen Fläming mit dem Zug in die Potsdamer Innenstadt will, kann sich freuen: Im März werden die Züge direkt ins Zentrum fahren. So können die Reisenden rund eine halbe Stunde früher in der Mitte der Landeshauptstadt sein. Der Regionalexpress 7 fährt dann ab Beelitz-Heilstätten auf der Linie der in der Zeit entfallenden Regionalbahn 23 bis Hauptbahnhof, während er sonst immer nur am Rande von Potsdam hält.

Wer weiter nach Berlin will, wird dagegen Zeit einbüßen. Denn zwischen 2.und 11.März enden die Regionalexpresslinien 1 und 7 in Potsdam – von da können Fahrgäste nur mit der S-Bahn weiter in die Hauptstadt fahren.

Umfangreiche Gleisbauarbeiten sind nötig

„Jeder in die Infrastruktur investierte Euro ist ein guter Euro“, sagt Pendler Frank Seibicke aus Borkheide. Denn der Grund für die Sperrungen und Umleitungen sind Instandsetzungsarbeiten. Zwischen Michendorf und Wilhelmshorst sowie Medienstadt Babelsberg und Potsdam-Rehbrücke werden Gleise erneuert. Dabei wird der Schotter gereinigt und eine entwässerende und stabilisierende Schutzschicht ins Gleisbett eingebaut. Darüber hinaus werden in Rehbrücke und Griebnitzsee jeweils Weichen ausgewechselt und zwischen Potsdam und Wannsee Schwellen getauscht. „Dafür muss die Strecke gesperrt werden“, sagt Bahnsprecherin Karin Schwelgin. Die Kosten kann sie nicht genau beziffern. „Anders als bei Einzelprojekten kommt hier das Geld aus einem allgemeinen Instandhaltungsbudget. Deshalb ist die Summe nicht speziell festgelegt“, heißt es auf MAZ-Anfrage.

Ärger über mangelhafte Information

Holm Trittel aus der Kur- und Kreisstadt hat schon Ende des vergangenen Jahres von den Bauarbeiten gehört. Er wundert sich jedoch über die seiner Meinung nach ungenügende Kommunikation der Deutschen Bahn bisher. „Es gibt keine Information in den Zügen, einzig die Bahn-App zeigt an, dass es ab Freitag etwas anders läuft als gewohnt“, wundert sich der Bad Belziger, der täglich nach Berlin und zurück unterwegs ist.

Pendler, die den RE 1 nutzen, müssen noch genauer darauf achten, in welchen Zug sie einsteigen. Wenn der Zug in der Brandenburg/Havel startet, endet die Fahrt im Potsdamer Hauptbahnhof. „Die aus Magdeburg kommenden Züge werden von Werder/Havel aus via Golm und Spandau – ohne Halt – nach Berlin umgeleitet und fahren weiter nach Frankfurt (Oder)“, erklärt VBB-Sprecherin Elke Krokowski. Dieses Szenario gilt für die erste Bauphase bis zum 11. März. Danach verkehrt der RE 1 planmäßig, der RE 7 fährt noch bis zum 25. März weiter über Potsdam-Hauptbahnhof – dann allerdings auch weiter nach Berlin.

Busse nach Seddin, Michendorf und Potsdam-Rehbrücke

Wer aus dem Hohen Fläming nach Seddin, Michendorf sowie Potsdam-Rehbrücke und Medienstadt Babelsberg möchte, muss erhebliche Verzögerungen einplanen. Denn dort ist ab Beelitz-Heilstätten ein Schienenersatzverkehr mit Bussen vorgesehen.

Die Züge der Regionalbahn 33 sind ebenfalls von den Einschränkungen betroffen. Sie fahren ab Jüterbog über Treuenbrietzen nur bis Michendorf. Von dort geht es per Bus weiter. Die Treuenbrietzener müssen sich dabei auf leichte Fahrplanverschiebungen einstellen. Nach Michendorf ist Abfahrt immer sieben Minuten später, nach Jüterbog ist sie eine Minute später vorgesehen.

Von Andreas Koska

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