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Schnelles Internet für mehr als 2000 Haushalte

Breitbandausbau Schnelles Internet für mehr als 2000 Haushalte

Die Telekom hat die neu verlegten Glasfaserkabel in Caputh, Kammerode und Töplitz in Betrieb genommen. Damit können mehr als 2000 Haushalte vom schneller durch das Netz surfen. Für Caputh war es laut Bürgermeisterin Kerstin Hoppe (CDU) ein steiniger und langer Weg bis zum Highspeed-Internet.

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Bürgermeisterin Kerstin Hoppe mit dem Regionalmanager der Telekom, Uwe Klawitter, am modernisierten Verteilerkasten in Caputh.
 

Quelle: Luise Fröhlich

Caputh.  Der Breitbandausbau in Schwielowsee ist abgeschlossen. Die Telekom hat die neu verlegten Glasfaserkabel in Caputh, Kamme­rode und Töplitz jetzt aktiviert. Mehr als 2100 Haushalte können nun mit bis zu 100 Megabit pro Sekunde durch das Internet surfen. Das teilte der Regionalmanager der Telekom im Landkreis Potsdam-Mittelmark, Uwe Klawitter, am Montag in Caputh mit. „Für uns ist das ein Meilenstein“, sagt Bürgermeisterin Kerstin Hoppe (CDU).

In den vergangenen Monaten sind mehr als neun Kilometer Glasfaserkabel verlegt worden. Das neue Netz ist so leistungsstark, dass Telefonieren, Surfen und Fernsehen gleichzeitig ohne Qualitätsverluste möglich sind, so Klawitter. Die Verbindung über die Kupferkabel bleibt bestehen, so dass die Caputher das schnelle Netz nicht zwangsweise nutzen müssen. Eigentlich hat die Gemeinde mit der Inbetriebnahme erst im Dezember gerechnet. „Aber die Arbeiten gingen so schnell und problemlos voran, dass wir schon früher fertig geworden sind“, berichtet Klawitter.

Eigenfinanzierung durch die Telekom

Der Weg zum schnellen Internet für Caputh und Kammerode war steinig. Denn der Ortsteil Caputh konnte als einziger in der Gemeinde Schwielowsee nicht vom EU-Fördertopf für den Breitbandausbau profitieren. Geltow und Wildpark-West sind gemeinsam mit Werder ausgebaut worden und Ferch bekam vor einem Jahr das schnelle Netz. Die Kosten für den Ausbau in Caputh hat die Telekom zu 100 Prozent getragen. Jährlich investiert das Unternehmen bis zu vier Milliarden Euro in den bundesweiten Netzausbau. Die Bürgermeisterin ist dankbar für die enge Zusammenarbeit. „Bandbreite ist heutzutage so wichtig wie die Versorgung mit Energie, Wasser und Strom“, sagt Hoppe. Dank des schnellen Internets sichere sich die Gemeinde einen digitalen Standortvorteil und werde als Wohn- und Arbeitsplatz noch attraktiver. Auch im Werderaner Ortsteil Töplitz ist das Highspeed-Internet im Zuge des Ausbaus im Norden Potsdams nun aktiv.

Wer das Glasfasernetz nutzen möchte, muss sich selbst mit der Telekom oder anderen Anbietern in Verbindung setzen, um den Vertrag zu ändern. Teurer wird es, abhängig vom individuellen Leistungsspektrum, in der Regel nicht, sagt Klawitter. Alle Informationen rund um das schnelle Internet finden die entsprechenden Haushalte dieser Tage im Briefkasten.

Von Luise Fröhlich

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