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05:18 17.10.2017
Die Grundschüler der Carl-von-Ossietzky-Schule konnten sich vor Kurzem über einen Anbau freuen. Quelle: Luise Fröhlich
Werder

Knapp drei Millionen Euro aus dem Investitionsprogramm „Fit für die Zukunft“ hat die Stadt Werder bis Ende August für Kitas und Schulen ausgegeben. Das geht aus einem Sachstandsbericht des Fachbereichs an den Sozialausschuss hervor. Größtes Projekt ist der Ausbau und die Modernisierung der Carl-von-Ossietzky-Schule, in die allein 2,24 Millionen der insgesamt zur Verfügung stehenden 4,78 Millionen Euro geflossen sind. Mit dem Neubau, der zum aktuellen Schuljahresbeginn eröffnet wurde, haben die Grundschüler mehr Platz bekommen. Die Außenanlage und der Sportbereich sollen ebenfalls erneuert werden. Das Haupthaus wird für insgesamt 50 000 Euro komplett mit Internet ausgestattet. Weitere 250 000 fließen teilsweise auch im kommenden Jahr in Renovierung und Schallschutz.

Werders 1. Beigeordneter, Christian Große (CDU), zeigte sich bei der jüngsten Stadtverordnetenversammlung zufrieden mit dem Verlauf der Investitionen und Bauarbeiten. „Wir sind stolz darauf, dass wir mit den Maßnahmen im Plan sind“, sagte er. Da es in Werder bislang keine Schließzeiten in den Kitas gab, hätten die Arbeiten unter laufendem Betrieb stattfinden müssen. In den Schulen war man auf die Ferien angewiesen. An der Grundschule Glindow soll mit den Herbstferien am 23. Oktober etwa die Neugestaltung des Sportplatzes inklusive Regenwasserversickerung beginnen. Außerdem noch in diesem Monat sollen der Zaun und der Gehweg an der Kita „Regenbogen“ fertig erneuert sein. Bei den „Werderaner Früchtchen“ wird das Gebäude unterdessen für 270 000 Euro energetisch saniert. Nach dieser Modernisierung soll das Haus ein Minimum an Heiz-, Warmwasser- oder Lüftungskosten verursachen. Für 24 000 Euro wurde diese Einrichtung, wie einige andere im Stadtgebiet auch, bis zum Spätsommer mit Schallschutz ausgerüstet.

Gymnasium und Inselschule sind 2018 dran

Während die Kita „Stadtstrolche“ zudem nun eine neue Brandmeldeanlage hat, sind beim Hort „Sunshinekids“ bereits im Frühjahr die Essenausgabe und die Toiletten umgebaut worden. 60 000 Euro kostete die Erneuerung der Steganlagen an der Regattastrecke, die im Juli abgeschlossen war.

Ein weiteres großes Projekt steht im kommenden Jahr zum Beispiel mit dem Ernst-Haeckel-Gymnasium bevor. Umfangreiche Renovierungen in den Fluren und Räumen sowie die Umzäunung des Grundstückes schlagen mit insgesamt 135 000 Euro zu Buche. Ein Turnhallenraum soll für 15 000 Euro ein neues Klimagerät bekommen, weil er durch andere benachbarte technische Anlagen überhitzt wird.

Auch in der Inselschule Töplitz ist die Stadt bei den geplanten Arbeiten auf die Ferien angewiesen. Um den Schulbetrieb nicht über Gebühr zu strapazieren, müssen die Arbeiten auf zwei Jahre gestreckt werden. Geplant ist, alle Flure und Räume zu renovieren und die Wege zwischen Sporthalle, Schule und Mittelbruchweg für insgesamt 120 000 Euro zu erneuern. Dies sei durch den Ganztagsbereich und den im vorigen Jahr neu gestalteten Schulhof unumgänglich, wie die Stadt in der Mittelung zum Projekt „Fit für die Zukunft“ erklärte.

Wie berichtet, sollten die Arbeiten an den Schulen und Kitas ursprünglich in den kommenden fünf Jahren umgesetzt werden. Im Jahr des 700. Stadtgeburtstags fiel die Entscheidung, das Programm auf die Jahre 2017 und 2018 zusammenzuziehen.

Von Luise Fröhlich

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