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Potsdam-Mittelmark Schon als kleines Mädchen dem Cello verfallen
Lokales Potsdam-Mittelmark Schon als kleines Mädchen dem Cello verfallen
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06:30 19.03.2018
Sara Grotzki (24) ist seit Beginn des Schuljahres 2017/2018 Lehrerin für Violoncello an der Kreismusikschule Potsdam-Mittelmark und unterrichtet in Bad Belzig. Quelle: Privat
Bad Belzig

Als Sara Grotzki mit sechs Jahren das Instrumentenkarussell an der Musikschule besucht, weiß sie noch nicht, dass sie ihr Hobby einmal zum Beruf machen wird.

Klar ist ihr zu dieser Zeit nur, dass sie das Cello von allen Instrumenten am meisten mag. „Ich bin froh, dass ich mich genau dafür entschieden habe“, sagt sie.

Älteste Schülerin ist 50 Jahre alt

Von einem Dorf nahe Hamburg, wo sie aufwächst, führt Sara Grotzkis Weg über Berlin – wo sie aktuell lebt – schließlich nach Bad Belzig. Seit Beginn des laufenden Schuljahres unterrichtet die heute 24-Jährige Cello an der hiesigen Kreismusikschule. Dazu gekommen ist sie über eine Freundin. „Sie hat mich gefragt, ob ich mir vorstellen könnte, in Bad Belzig zu unterrichten“, erzählt die Cellistin. Mittlerweile gibt sie ihr Wissen an zehn Schüler weiter. Der Großteil von ihnen sei 15 Jahre alt, die Jüngsten etwa sechs. Und ihre älteste Schülerin sei 50 Jahre alt gewesen.

Bis vor kurzem hat Sara Grotzki noch mitten in ihrem Cello-Masterstudium an der Berliner Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ gesteckt. Zuvor hat sie hier bereits ihren Bachelor gemacht. Um sich auf die Aufnahmeprüfung vorzubereiten, hat Grotzki nach dem Abitur ein Jahr Privatunterricht genommen. „Die Konkurrenz ist schon enorm, es sind immer viele Bewerber auf wenige Plätze.“

Hobby zum Beruf gemacht

Sie habe Musik immer gern als Hobby gemacht – und am schönsten sei es dann, sein Hobby zum Beruf machen zu können. Die 24-Jährige unterrichtet außerdem an einer Musikschule in Spandau. „Ich mag den Kontakt zu Kindern, sie sind dankbar für die Zeit. Es ist schön, ihre Fortschritte zu sehen.“

Dem Cello ist Sara Grotzki damals wegen seines schönen Klangs verfallen. „Und man kann damit viel machen, viele Stilrichtungen spielen – auch wenn ich natürlich hauptsächlich klassische Sachen spiele“, sagt sie. Das tägliche Üben habe für sie fast schon etwas meditatives.

Sport als Ausgleich zur Musik

„Ich kann meine Gedanken sortieren und fühle mich einfach gut. Auch Konzerte können eine richtig schöne Erfahrung sein.“ Außerdem sei Musik eine sehr schöne Sprache und ein guter Zugang zu den Menschen, so Grotzki.

Wenn sie nicht musiziert, dann treibt sie gerne Sport – klettert, schwimmt oder joggt. Außerdem hat sie ein Studium in Musiktheatervermittlung an der Universität Mozarteum Salzburg begonnen. Die Lehrveranstaltungen werden dort sowie an der Staatsoper Berlin und an der Komischen Oper Berlin abgehalten.

Von Josephine Mühln

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