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Potsdam-Mittelmark Schopfheimer Allee fertig übergeben
Lokales Potsdam-Mittelmark Schopfheimer Allee fertig übergeben
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18:07 09.11.2015
Schöne, neue Straße, aber aufpassen müssen trotzdem alle. Quelle: C. Krause
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Kleinmachnow

Man könnte sie auch Prachtstraße nennen. Sie sieht gut aus, soll mehr Ordnung in die Verkehrsführung und vor allem mehr Sicherheit für die Schulkinder bringen und wird mindestens 1,3 Millionen Euro am Ende gekostet haben: Die Schopfheimer Allee ist fertig und wurde gestern offiziell übergeben. Sie ist von der Karl-Marx-Straße aus eine Erschließungsstraße für den Schulcampus auf dem Seeberg von Berlin-Brandenburg International School (BBIS), Waldorfschule und – kindergarten sowie das Wohnhaus an der Straße.

Eigens für den Akt angereist war Christof Nitz (CDU). Den Bürgermeister der badischen Partnerstadt, deren Name nun die Allee trägt, die vorher eine Schlaglochpiste war, erinnerte das Gefälle an den Schwarzwald. Die Allee ist stolze 6,50 Meter breit, damit sie einen einseitigen Radweg bekommen konnte. Auf 3300 Quadratmetern ist Asphaltbeton verlegt. Die Gehwege sind 2,50 Meter, mit Beton gepflastert und breit genug, dass sie von jüngeren Kindern auch mit dem Rad befahren werden können. Es gibt Zebrastreifen, Bodenschwelle, mehrere rote Aufmerksamkeitsflächen und vorgeschrieben sind 30 Stundenkilometer. 23 neue Laternen, 42 Bäume, darunter Feldahorn und Baumhasel, sind gepflanzt.

„Ich bin stolz und dankbar“, sagte Nitz. Es sei egal, ob es ein Weg oder eine Allee ist – „allein die Geste wissen wir sehr zu schätzen“, sagte der Mann aus Schopfheim, wo es bereits einen Kleinmachnower Ring gibt. Aber da die Kleinmachnower etwas „extravaganter ticken“, sei es hier eben eine Allee geworden, witzelte er dennoch. „Bäume gibt es ja genug hier“, parierte sogleich ein Gast.

Um die neue Straße war acht Jahre lang gestritten worden. Jetzt ist sie innerhalb von 34 Wochen auf einer Gesamtlänge von 560 Metern ausgebaut worden. „Und hat den größten und einzigen Kreisverkehr in Kleinmachnow“, sagte Bürgermeister Michael Grubert (SPD). Allerdings habe man den Kostenplan nicht ganz einhalten können, räumte er ein. Wegen des stark belasteten Bodens hätten allein in den Aushub noch 200 000 Euro gesteckt werden müssen. Eingangs waren 900 000 Euro veranschlagt; „ganz früher“ sogar nur 650 000 Euro.

Die einstigen chaotischen Verkehrsverhältnisse auf dem Seeberg, wenn morgens Kinder zu Fuß, per Rad, mit dem Auto oder Bus in die ansässigen Schulen und Kitas pilgerten, schrien geradezu nach einer Lösung. Um Mitfinanzierung durch die BBIS und die Breite der Straße, die sich Auto- und Radfahrer teilen müssen, herrschte jahrelang Dissens. Katrin Falbe, Geschäftsführerin der Waldorfschule, ist „fürs Erste hoch zufrieden mit der Straße“, sagte sie der MAZ. Aber sie hätte direkt vor dem Schuleingang gern eine „deutliche Geschwindigkeitsbeschränkung auf 10 Km/h“. Nur das rote, optisches Aufmerksamkeitspflaster genüge nicht. nachdem die langjährige ehrenamtliche Lotsin ihren „Dienst“ in diesem Jahr eingestellt hat, wolle die Waldorfschule voraussichtlich selbst Schülerlotsen ausbilden, die ihre. Den an die Allee grenzenden bislang naturbelassenen Waldorf-Parkplatz werde man im nächsten Jahr ausbauen, kündigte Falbe an.

Von Claudia Krause

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