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Schüler lernen viel über gesunde Ernährung

Treuenbrietzen Schüler lernen viel über gesunde Ernährung

Ein Frühstück der ganz besonderen Art hat die Schüler und Schülerinnen der Albert-Schweitzer-Grundschule dieser Tage erwartet: Sie durften sich lustige Brot-Gesichter mit Obst- und Gemüsestücken ausdenken – und anschließend vernaschen. Eines der Gesichter hatte sogar einen prominenten Namensvetter.

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Die Schüler der Treuenbrietzener Flexklasse konnten es kaum erwarten, ihre leckeren Pausenbrote zu essen.

Quelle: Josephine Mühln

Treuenbrietzen. Sie heißen Bernd, Piepsi oder Fin, haben Augen aus Möhren, Münder aus Paprika und rote Bäckchen aus Tomatenhälften. Und: Sie alle waren nicht besonders lange am Leben. Denn die Schüler der Flexklasse b der Albert-Schweitzer-Grundschule in Treuenbrietzen konnten es kaum erwarten, ihre gesunden Brot-Gesichter zu vernaschen.

Doch bevor es ans Eingemachte ging, hat Lehrerin Yvonne Reetz-Neumann ihre Schützlinge auf einen kleinen Rundgang geschickt. „Ihr schaut euch alle Brote an und überlegt, welches euch besonders gut gefällt.“ Duncan hat seinen Favoriten schnell ausgemacht: „Ich mag das Brot von Jerome, weil er es ’Bernd, mein Brot’ genannt hat.“ Alle lachen, denn sie müssen sogleich an den Namensvetter „Bernd das Brot“ aus dem Fernsehen denken. Auch das Brot-Gesicht von Heinrich hat einen Fan gefunden. „Das gefällt mir am besten, weil es aussieht wie ein Vogel und auch noch Piepsi heißt“, urteilt Schulkamerad Bennett.

Über 33 Schulen und Kitas in Deutschland dabei

Die 25 Brot-Gesichter sind das Ergebnis der Initiative „Gesundes Pausenbrot“. Über 33 Schulen und Kitas in Deutschland nehmen daran teil. Ziel ist es, den Kindern näher zu bringen, woraus ein gesundes Frühstück besteht.

„Wir haben das Projekt vor vier Wochen mit der Ernährungsberaterin Brigitte Simmich aus Pechüle begonnen“, sagt Yvonne Reetz-Neumann. Sie will den Kindern Lust auf gesunde Ernährung machen und dafür sorgen, dass sie fit für die Schule sind. Für die Vorbereitung wurden den Schülern verschiedene Obst- und Gemüsesorten, sowie der Aufbau einer Ernährungspyramide näher gebracht. Auch die richtige Zahnpflege spielte eine Rolle. „So wurde erklärt, wie viel Zucker sich in einzelnen Lebensmitteln versteckt“, sagt die Pädagogin, die seit 2006 an der Grundschule unterrichtet.

„Die Arbeit fruchtet gut“

Das Engagement kommt nicht von ungefähr: Die Treuenbrietzener Einrichtung trägt das Zertifikat „Gesunde Schule“, Ernährung steht also für alle Klassenstufen auf dem Lehrplan. „Die Arbeit fruchtet gut“, findet Reetz-Neumann. „Gerade in dieser Klasse läuft es zur Zeit recht gut, aber man muss die Schüler immer wieder daran erinnern.“ Alle Schüler seien sehr empfänglich und aufgeschlossen gegenüber den verschiedenen Obst- und Gemüsesorten.

Süßigkeiten in der Brotbox seien dennoch nicht verboten, sagt Reetz-Neumann. „Wir versuchen, dass die Kinder das möglichst erst nach dem Mittag essen – und die Schüler achten mittlerweile selbst darauf.“

Von Josephine Mühln

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