Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Potsdam-Mittelmark Schüler schaffen kreative Mosaike für Schulflur
Lokales Potsdam-Mittelmark Schüler schaffen kreative Mosaike für Schulflur
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
11:07 21.03.2018
In ihren Projektwochen haben Brücker Oberschüler wie Tizian Hönike kunstvolle Mosaike geschaffen. Künstlerin Edeltraud Lessing gibt dazu Anleitungen.   Quelle: Andreas Koska
Brück

Kreise, Kugeln, Quadrate und Würfel – die unterschiedlichsten geometrischen Formen stehen im Vordergrund der diesjährigen „Inisek I“-Projektwochen an der Oberschule Brück. Wurde in Vorjahren noch eine Bank im Erdgeschoss gebaut und mit phantasievollen Motiven in Hundertwasser-Tradition verziert, werden jetzt Mosaike in dem Flurbereich der 1. Etage des Schulgebäudes an Wänden und Säulen angebracht.

In ihren Projektwochen haben Brücker Oberschüler kreative Arbeiten geschaffen. Ihre Mosaikkunstwerke schmücken demnächst das Schulgebäude. Dort gibt es schon ähnliche Arbeiten aus Vorjahren.

„Es werden verschiedene Ebenen aus der Wand heraustreten“, erläutert Matthias Mönch. Der Bildhauer ist zum wiederholten Mal einer der beiden Projektleiter. Mit Edeltraud Lessing leitet er die Schüler an. Das Projekt ist Teil der breiten Berufsvorbereitung an der Schule.

Die Idee hatte Karin Haseloff. Die Kunstlehrerin holte vor drei Jahren zum ersten Mal die Künstler an die Schule. „Es ist langsam zu einer Tradition geworden, die Schüler fragen schon vorher danach und freuen sich regelrecht“, erzählt die engagierte Pädagogin. Sie selbst ist ebenfalls von dem Verschönerungsvirus angesteckt, verbringt jede frei Minute im Projekt und macht aktiv mit.

„Unser Tun peppt die Schule auf, die Besucher sind begeistert“, sagt Haseloff und arbeitet weiter an dem von ihr entworfenen Stück. Bei den Schülern hat sie ähnlichen Enthusiasmus bemerkt und festgestellt, dass Ausdauer, Genauigkeit und der sachgemäße Umgang mit den Werkzeugen immer stärker von den Schülern verinnerlicht werden.

Kunstpädagogin überzeugt mit freundlicher Strenge

Ähnliches hat auch Kunstpädagogin Edeltraud Lessing beobachtet. „Ich bin zufrieden, es macht mir und offenbar auch den Schülern Spaß“, sagt die 66-Jährige. Ihre freundliche Strenge kommt an. „Wer nicht fordert, der fördert nicht“, ist ihre Devise. Michelle Thiel ist schon zum zweiten Mal dabei. „Es ist toll, mit den Freunden etwas zu gestalten“, berichtet sie. Ihre inzwischen guten Kenntnisse im Fliesenlegen wurden zu Hause noch nicht abgerufen. „Da gab es noch keine Gelegenheit“, sagt die 14-Jährige lachend. Ihre Zwillingsschwester Sarah pflichtet ihr bei. „Gut, dass die Schule das Projekt umsetzt, so können wir kreativ sein und die Schule verschönern, außerdem fällt dann der normale Unterricht aus“, sagt Sarah ehrlich.

Mit Zange und Papageienschnabel in Aktion

Die Schüler zeichnen auf Platten zunächst unterschiedliche Muster auf. Danach werden die Fliesenscherben zu Mosaiken zusammengefügt und aufgeklebt. Die Acht- und Neuntklässler müssen die kleinen Fliesenstücke selbst aus größeren Fliesen herausbrechen. Zange und Papageienschnabel sind immer dabei.

Auch die Eltern der Schüler sind begeistert. „Mein Papa und meine Mutti finden toll, was wir hier machen“, berichtet Leonie Steffen. Die junge Brückerin musste aber noch nicht beim Fliesen des Bades mit Hand anlegen. „Aber vielleicht darf ich das, wenn eine Renovierung ansteht“, sagt die Schülerin, die sich das jetzt sogar zutrauen würde. Die in der Übungsphase erschaffenen kleinen Kunstwerke dürfen die Schüler mit nach Hause nehmen. Die professionellen Arbeiten indes werden in der Schule verbleiben und den Flur zieren. Am Freitag erfolgt die feierliche Enthüllung der Arbeiten.

Von Andreas Koska

Der Evangelische Pfarrsprengel Päwesin (Potsdam-Mittelmark) mit 750 Gläubigen in 13 Dörfern steht vor einem Umbruch. Im Herbst verlässt Pfarrerin Johanna-Martina Rief ihre sechs Gemeinden und geht in den Ruhestand. Die Stelle wird neu besetzt, doch Bewerber gibt es keine.

10.04.2018

Jetzt ist es raus: Der Hauptausschuss Kleinmachnow hat die Fortführung des Projektes Heimatmuseum abgelehnt. Bürgermeister Michael Grubert (SPD) begründete die Entscheidung am Montag mit einem finanziellen Engpass. Der Heimatverein hofft dennoch auf eine kurzfristige Zwischenlösung.

24.03.2018

Über 20 Haushalte in Radewege (Potsdam-Mittelmark) sitzen seit Dienstagabend im Dunkeln. Betroffen ist die Brielower Straße. Vermutlich ist ein Kabelschaden im Erdreich Grund für den Stromausfall. Bislang hat der Netzbetreiber keine Abhilfe geschaffen. Die Anwohner sind sauer.

21.03.2018