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Potsdam-Mittelmark Schüler wollen „nur mal kurz die Welt retten“
Lokales Potsdam-Mittelmark Schüler wollen „nur mal kurz die Welt retten“
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16:55 26.02.2018
Ein umgebauter Fahrrad-Dynamo könnte als Ladegerät für einen Akku oder eine Powerbank genutzt werden Quelle: Konstanze Kobel-Höller
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Kleinmachnow

Wie könnten wir die Welt retten? Oder wenigstens etwas dafür tun, dass sie ein Stückchen besser wird? Dieser Frage stellten sich die Schüler der achten Klasse des Evangelischen Gymnasiums Kleinmachnow in den vergangenen Monaten in ihrem Schulfach „Individuelles Lernen“. Hier sollen sie neue Methoden in den Bereichen Recherche und Präsentation erlernen, in der siebten Klasse einzeln und in der achten Klasse als Gruppenarbeit. In der neunten Klasse wenden die Gymnasiasten das Erlernte dann bei ihrer Fachbereichsarbeit an. Wichtig dabei sei nicht nur die Planung, die Recherche, die Umsetzung und die Reflexion, so Schulleiter Peter Brandsch-Böhm, sondern auch, dass die Teilnehmer lernen, damit umzugehen, wenn etwas nicht funktioniert.

Inspiration zu dem Thema „Nur mal kurz die Welt retten“ haben die Jugendlichen bei einer höheren Klassenstufe gefunden, die sich mit „Weltverbesserung“ beschäftigt hatte. Und so präsentierten die Schüler und Schülerinnen am Mittwochabend die Ergebnisse ihrer Arbeiten zu Themen wie Obdachlosigkeit, Tierschutz, Drogen, Altenpflege oder Umweltschutz. Aber auch ein Teich für die Schule, Dachgärten, das Konzept des autarken Hauses, die Idee einer Bücherkiste oder das Thema Insektenhotel wurden vorgestellt. Zwei Mädchen informierten über die unterschiedlichen Arten von Vögeln, die wir in Garten und Natur finden können und beantworteten Fragen wie etwa jene von Bürgermeister Michael Grubert (SPD), ob man Meisen und Co. im Winter oder gar ganzjährig füttern sollte.

Ein umgebauter Fahrrad-Dynamo, der nach Einbau eines Gleichrichters, eines Kondensators sowie eines Stepdownreglers dazu genutzt werden kann, einen Akku – etwa eines Handys – oder eine Powerbank aufzuladen, vermittelte den Eindruck einer Idee, die es noch weit bringen könnte – zumindest bei Radfahrern. Damit kombinieren könnte man die Sponsorenfahrt von Lasse und Tim, die wie ein Sponsorenlauf funktionieren soll, nur eben auf dem Rad, „damit vielleicht auch eher unsportliche Leute mitmachen und schneller mehr Runden schaffen.“ Sollte sie realisiert werden, könnte das dabei gespendete Geld einem Kinderhospiz zugute kommen, haben sie sich überlegt. Damit auch Kinder, die nicht so privilegiert seien wie sie, etwas bekämen.

Von Konstanze Kobel-Höller

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