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Neues Farbkonzept als Wegeleitsystem

Schulen und Kitas wieder auf Vordermann Neues Farbkonzept als Wegeleitsystem

In der Region Teltow werden in den Ferien fast 284 000 Euro für Sanierung und Erneuerung in Schulen und Kitas investiert. Da wird abgerissen und gemalert, installiert und repariert, damit es Schüler und Lehrer, Kinder und Erzieher gut haben in den Bildungseinrichtungen.

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Die Anlagenmechaniker Artur Lazar (l.) und Martin Narroch installieren neue Heizkörper in der Kita „Waldhaus“ Kleinmachnow.

Quelle: Christel Köster

Region Teltow . Ferienzeit ist immer auch Sanierungszeit in Schulen und Kindertagesstätten – und nicht zuletzt sind dies Investitionen in die Bildung der Kinder und Jugendlichen. In der Region Teltow werden in diesen Wochen rund 284 000 Euro in die Verbesserung der Gebäudesubstanz, Technik und Ausstattung gesteckt.

Stadt Teltow: In der Ernst-von-Stubenrauch-Grundschule wird der alte Farbanstrich mithilfe eines gut durchdachten Farbkonzeptes erneuert. „Dieses beinhaltet eine bessere Unterteilung der großen Schule, da es wie ein Wegeleitsystem funktionieren soll“, sagt Stefanie Icks vom Stadtmarketing auf Anfrage. In Zukunft können sich die Schüler im „Grünen“, „Blauen“ oder „Roten Flur“ treffen. Auch das Sekretariat, das bisher sehr verwinkelt und klein war, wurde durch einen Wandabriss vergrößert und wird repräsentativ gestaltet. Die Maßnahme kostet etwa 20 000 Euro.

Etwa 5000 Euro weniger werden für Wärme- und Blendschutz an den Fenstern des Schulgebäudes mit Lage zur Hofseite der Anne-Frank-Grundschule benötigt. Wo notwendig, werden in den ersten beiden Schulwochen nach der Erprobung noch zusätzliche Verschattungen angebracht. Besonder in den Klassenräumen, die über elektronische Tafeln, sogenannte Whiteboards , verfügen und eine zusätzliche Verdunklung benötigen könnten. Außerdem bekommt die Anne-Frank-Grundschule für rund 35 000 Euro neue Toiletten und Waschbecken sowie Armaturen.

In den Kitas und Horten werden in der Schließzeit seitens des Kita-Eigenbetriebes Malerarbeiten im Hort Mühlendorf (2000 Euro), in der Kita „Pusteblume“ (ca. 6700 Euro) und in der Kita „Rappelkiste“ (6900 Euro) durchgeführt. In letzterer müssen zudem für etwa 5000 Euro ein neuer Trinkwasseranschluss samt Erneuerung des Filters und der Umbau der Rohranschlüsse realisiert sowie Mängeln an der Abwasser-Grundleitung behoben werden.

Kleinmachnow: Abgesehen davon, dass die Gemeinde Kleinmachnow gerade eine Schule und einen Hort komplett neu hat bauen lassen (MAZ berichtete), lässt sie in der Maxim-Gorki-Schule den Fußborden der alten Sporthalle sanieren. Die Kosten liegen bei knapp 69 000 Euro, wie Gemeindesprecherin Martina Bellack sagte. Wie immer in den großen Ferien werden alle erforderlichen Kleinreparaturen erledigt sowie die Klassenzimmer leergeräumt um eine Grundreinigung vorzunehmen. Letzteres gelte auch für Kitas und Horte. Der Kita-Verbund saniert zudem in der Kita „Waldhäuschen Heizung und Elektroanlagen, so Bellack.

Stahnsdorf: Für Stahnsdorf steht der Zille-Campus als Großprojekt vorne an, wofür insgesamt 2,3 Millionen Euro benötigt werden (siehe Kasten). Desweiteren wurden alle vier Klassenräume für die künftigen ersten Klassen an der Zille-Schule malermäßig instandgesetzt. In der Lindenhof-Grundschule fiel die massive Trennwand zwischen einstigem Lehrerzimmer und Teeküche. „Der dadurch entstehende größere Raum wird zum weiteren Klassenzimmer“, erklärt Sprecher Stephan Reitzig. Das wird 3700 Euro kosten. In der Musik-Kita „Mäuseburg“ sind Fußbodenlegearbeiten im Flur bereits abgeschlossen (8000 Euro). In der Kita „Im Regenbogenland“ werden für 2000 Euro die Regenrinnen an der Terrasse repariert.

Zille-Campus Stahnsdorf

In das Campus-Projekt an der Zille-Grundschule sollen 2,3 Millionen Euro fließen.

Aufstockung Zille-Hort: Es entstehen sechs neue Gruppenräume mit separaten Garderoben, Toiletten für Mädchen und Jungen. Die Arbeiten sollen sollen voraussichtlich bis Ende Oktober dauern.

Neugestaltung Außenanlagen: Auf dem Horthof werden nach der Erneuerung der Schmutzwasserleitungen unter anderem Hängematten, eine Drehscheibe, eine Netzpyramide, ein Sprung- und Wippband, ein Reck, eine Karussellwippe und ein Wasserspiel am Rodelberg installiert.

Neue Zuwegung: Die Gemeinde leistet einen weiteren Beitrag zur Schulwegsicherheit, indem der Campus einen zweiten Zugang erhält. Dieser läuft von der Bahnhofstraße aus zum Schulcampus in der Friedrich-Naumann-Straße.

Sanierung Aula: Neu installiert werden unter anderem die Lüftung, der Fußboden, die Heizkörper, flexible Bestuhlung und Bühnen(-technik). Diese Arbeiten sollen zum Beginn des neuen Schuljahres abgeschlossen sein. Denn in der schicken neuen Aula möchte die Gemeinde bereits die Einschulung der neuen ABC-Schützen feiern.

In die Schule gehen rund 500 Schüler.

Von Claudia Krause

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