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Potsdam-Mittelmark Schwerer Unfall auf B1-Umleitung
Lokales Potsdam-Mittelmark Schwerer Unfall auf B1-Umleitung
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17:34 06.06.2017
Das Führerhaus des auffahrenden Lastwagens wurde stark beschädigt. Der Fahrer war einem Laster der Bundeswehr-Fahrschule aufgefahren. Quelle: Foto: MaI
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Trechwitz

Auf der Umgehungsstrecke der vollgesperrten Bundessstraße 1 bei Groß Kreutz ging am Dienstagvormittag nichts mehr. Grund war ein schwerer Lastwagenunfall gegen 8 Uhr in einer scharfen Kurve zwischen Trechwitz und Schenkenberg. Dabei war der 54-jährige Fahrer eines Kipper-Lastwagens aus Berlin einem vorausfahrenden Fahrschul-Lastwagen der Bundeswehr aufgefahren. Der Hänger der Bundeswehr wurde dabei angehoben und bohrte sich in das Fahrerhaus des Berliners. Das teilte Polizeisprecher Heiko Schmidt mit.

Vorne links der Anhänger des Bundeswehrlastwagens. Auch Feldjäger der Bundeswehr eilten zum Unfallort. Quelle: Marion von Imhoff

Der Berliner kam mit schweren, aber nicht lebensgefährlichen Verletzungen in ein Krankenhaus. Auf dem Bundeswehr-Truck mit Fahrschüler (26) und Fahrlehrer (28) wurde niemand verletzt. Der Hänger schien nach Augenschein kaum beschädigt, während das Führerhaus des auffahrenden Lastwagens eingedrückt war und die Frontscheibe geborsten.

Der Bundeswehr-Laster der in Potsdam stationierten Soldaten hatte stoppen müssen, weil ihm auf der Landstraße ein Auto entgegenkam und es eng zu werden drohte. Die Strecke ist seit Ende Mai hochfrequentiert durch die Sperrung der Bundesstraße 1 infolge von Bauarbeiten. Die Route über Damsdorf, Trechwitz und Schenkenberg ist die ausgewiesene Umleitungsstrecke. Täglich nutzen 8000 bis 9000 Fahrzeuge die Bundesstraße in dem Abschnitt, der jetzt für den Verkehr noch bis Ende Juni gesperrt ist. Dieser Verkehrsfluss verlagert sich nun auf die Landesstraße 86.

Feuerwehrleute und Polizisten am Einsatzort bei Trechwitz. Quelle: Marion von Imhoff

Während der schwierigen Bergung der Unfallfahrzeuge war die Umgehungsroute der B 1 voll gesperrt. Es kam zu erheblichen Verkehrsbehinderungen. Ein Schwerlastkran war vor Ort, um die Fahrzeuge zu bergen. Polizisten leiteten schon in Damsdorf den Verkehr ab. Ein Streifenwagen stand nahe der Damsdorfer Grundschule am Fenn mit Blaulicht und warnte vor dem Unfall. Offizielle Umgehungsroute war nun Lehnin und die A-2-Auffahrt bei Netzen. Denn auch die Auffahrt Damsdorf ist derzeit wegen Bauarbeiten auf der Autobahn vollgesperrt.

Mit einem Großaufgebot waren die Einsatzkräfte vor Ort. Die Freiwillige Feuerwehr kam mit Löschfahrzeugen, Rüstwagen. Ein Rettungswagen und ein Notarzt waren ebenfalls neben mehreren Polizisten zum Unfall ausgerückt. Auch Feldjäger der Bundeswehr eilten herbei.

Es bildete sich zwischen der Unfallstelle und Trechwitz schnell ein Rückstau. Während Autos wenden konnten, mussten die ersten Lastwagen, die direkt an der Unfallstelle zum Halten kamen, ausharren bis zur Bergung. In Trechwitz half auch eine Reiterin, die ihr Pferd ausführte, den ratsuchenden Verkehrsteilnehmern weiter. Doch schon bald übernahmen das die Polizisten in Damsdorf. Ein Polizist sprach jeden Autofahrer im Stau einzeln an und erläuterte geduldig, was passiert war und welche Route jetzt die beste sei. „Sie können auch weiterfahren und vor der Unfallstelle ihre Ruhezeit nehmen“, war ebenfalls ein wohlgemeinter Ratschlag an die gestressten Truckfahrer.

Ein Polizist informiert jeden Lastwagen- und Autofahrer über den Unfall und empfiehlt die Ausweichroute über Lehnin. Quelle: Marion von Imhoff

Von Marion von Imhoff

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