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Schwerste und lustigste Kartoffel gekürt

Wusterwitz Schwerste und lustigste Kartoffel gekürt

Wie unterschiedlich Kartoffeln sein können, zeigte das Herbstfest der Kindertagesstätte „Schwanennest“ am Freitagnachmittag in Wusterwitz. Gesucht wurden die schwerste, die lustigste und die Kartoffel mit der besonderen Farbe. 32 Kartoffeln standen zur Auswahl.

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Die vier Gewinner vom Kartoffelwettbewerb. Paula Glogau (2. von links) hat die schwerste Kartoffel.

Quelle: Silvia Zimmermann

Wusterwitz. Wie unterschiedlich Kartoffeln sein können, zeigte das Herbstfest der Kindertagesstätte „Schwanennest“ am Freitagnachmittag in Wusterwitz. Gesucht wurden die schwerste, die lustigste und die Kartoffel mit der besonderen Farbe. 32 Kartoffeln standen zur Auswahl.

Von normalen bis hin zur Süßkartoffel war alles vertreten. Gewonnen hatte am Ende die Kartoffel von Paula Glogau. Die vierjährige Wusterwitzerin brachte einen Erdapfel mit, der ein Gewicht von 747 Gramm auf die Waage brachte. „Die Kartoffel stammte aus dem Garten vom Opa und ist in Bensdorfer Erde gewachsen“, wusste Paula zu berichten.

Erzieherin Sylvia Maaß wog alle mitgebrachten Kartoffeln und hielt alles genau fest

Erzieherin Sylvia Maaß wog alle mitgebrachten Kartoffeln und hielt alles genau fest.

Quelle: Silvia Zimmermann

Erzieherin Sylvia Maaß wog alle mitgebrachten Kartoffeln und hielt alles genau fest. Die lustigsten Kartoffelformen brachten Moritz Giese, eine Ente und Leana Tietz, einen Kartoffelmann, mit. Die Kartoffel von Leni Krausch war innen ganz Lila und wurde deshalb ausgewählt. Alle Kinder bekamen Preise.

Das Herbstfest stand in diesem Jahr ganz unter dem Motto „Die Kartoffel“ und alles drehte sich darum. Die Erzieherinnen boten ein kleines Theaterstück vom Kartoffelkönig dar. Ein altes Mütterchen hatte Hunger und wollte sich aus ihrem Keller Kartoffeln holen, um sich eine Suppe daraus zu kochen. Da entdeckte sie eine ganz besonders große Kartoffel.

„Ich bin der Kartoffelkönig, kennst du mich nicht? Du bekommst mich nicht zum Kochen“, sagte der König forsch und keck zum Mütterchen. Auch Igel, Hase, Wildschwein und eine Hexe versuchten aus der Kartoffel allerlei zu machen. Der Kartoffelkönig, gespielt von Kerstin Stets, wehrte sich gegen alle Versuche, ihn anzuknabbern oder Kartoffelschnaps aus ihm zu machen.

Die Hexe versucht, den Kartoffelkönig zu Schnaps zu verarbeiten

Die Hexe versucht, den Kartoffelkönig zu Schnaps zu verarbeiten.

Quelle: Silvia Zimmermann

Am Ende schafften es zwei kleine Kinder, das sich der Kartoffelkönig zu Reibekuchen verarbeiten ließ. Viel Applaus gab es von dem zahlreichen Besuchern für dieses lustige Stück. Zur weiteren Unterhaltung führten die Tanzmäuse Tänze vor, oder wer war der schnellste beim Sackhüpfen oder der geschickteste beim Kartoffelzielwerfen.

Der Menü-Service Ziebell aus Wusterwitz kochte Kartoffelsuppe und stellte sie zum Fest kostenfrei zur Verfügung. Spaß hatten alle kleinen und großen Besucher. Das Wetter spielt mit und ließ diesen Herbstnachmittag warm und goldig erscheinen.

„Wir sammeln Geld für die Erweiterung unseres Seilparcours“, sagte Kita-Leiterin Kerstin Tennigkeit. Der Bürgerverein Woltersdorf übergab eine Spende in Höhe von 420 Euro. Das Herbstfest endete mit einem Rasselumzug durch Wusterwitz.

Von Silvia Zimmermann

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