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Schwielowsee Extra langer Festumzug zum 1025. Geburtstag
Lokales Potsdam-Mittelmark Schwielowsee Extra langer Festumzug zum 1025. Geburtstag
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16:51 30.09.2018
Im Schritttempo über die B 1: Die Teilnehmer des Festumzuges zu „1025 Jahre Geltow“ auf dem Weg zum Anglerplatz am Grashorn. Quelle: Martin Müller
Geltow

Für 20 Minuten gehörte die B1 am Sonnabend allein den Geltowern. Alle Autos standen, während sich der mehrere hundert Meter lange Festumzug anlässlich des 1025-jährigen Bestehens des Ortes im Schritttempo durch die Straße bewegte. Angeführt vom Heimatverein ging es mit Blumen, Schildern, Luftballons und Fähnchen vom Fontanering im Ortszentrum zum Anglerplatz am Grashorn. Reiter, Angler, Segler, Schützen, Sänger und Sängerinnen, Sportler, Fußballfans, Tänzer, Feuerwehrleute sowie Kita- und Schulkinder haben unzählige Teilnehmer mobilisiert, die den Festumzug zum wohl längsten in der Geschichte Geltows werden ließen. Das fiel auch den Zuschauern am Straßenrand auf: „Wir sind verwöhnt, was das Feiern angeht. Aber das ist schon etwas Besonderes“, sagte eine Geltowerin. Ein bisschen Routine kehrte beim insgesamt zehnten Festumzug des Dorfes zwar schon ein, dennoch war Ortsvorsteher Heinz Ofcsarik (Bürgerbündnis) beim Einweisen der Teilnehmer vor dem Start gespannt, ob auch diesmal alles klappt.

1025 Jahre und allerhand Grund zum Feiern: Die Geltower haben es am Samstag krachen lassen. Los ging es mit einem Umzug durch den Ort.

Grund zum Feiern gab es in vielerlei Hinsicht, denn in den vergangenen 25 Jahren hat Geltow eine beeindruckende und in seiner Historie einzigartige Entwicklung erlebt, erklärte er. „Die Bevölkerung ist um 80 Prozent gestiegen. Wir haben Millionen in Infrastruktur, Kita, Schule und Vereine investiert.“ Im Juli konnte der 4000. Einwohner begrüßt werden. Die vielen Vereine, die kräftig am Gelingen des Festumzuges und der anschließenden Feier mitgewirkt haben, prägen das kulturelle Leben im Ort, so Heinz Ofcsarik, der kürzlich seinen 80. Geburtstag feierte. Er nutzte die Gelegenheit, sich bei den Vereinen zu bedanken: „Sie sind meine Stütze, wenn wir sowas wie heute organisieren.“ Die rege Teilnahme am Festumzug zeige die enge Verbundenheit der Einwohner zu ihrem Heimatort.

Im Festzelt, wo im Anschluss gefeiert wurde, hing eine von den Kita-Kindern gemalte Skyline. Darauf verewigten sie zum Beispiel die Fähre „Tussy II“, die Kirche, den Carlsturm oder die Baumgartenbrücke. Nach etlichen Programmpunkten endete das Ernte-, Vereins- und Schützenfest mit einem Feuerwerk.

Lesen Sie auch: Heimatverein gibt zum 1025-jährigen Bestehen das Büchlein „Glanzlichter Geltows“ heraus

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Von Luise Fröhlich

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