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Sechs Verletzte an der Baustelle bei Niemegk

Karambolage auf der Autobahn 9 Sechs Verletzte an der Baustelle bei Niemegk

Unmittelbar vor der A 9-Baustelle in der Nähe des Rasthofes Fläming hat es wieder gekracht. Sechs Verletzte und hoher Sachschaden waren Sonntagabend die Folge eines schweren Unfalles. Ein 62-Jähriger war offenbar unaufmerksam und konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen.

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Sechs Verletzte und hoher Sachschaden waren Sonntagabend die Folge des Unfalls auf der A 9 nahe dem Rasthof Fläming-Ost.

Quelle: Julian Stähle

Niemegk. An den Baustellen auf der Autobahn genügt eine kleine Unaufmerksamkeit und es kracht. So muss es gewesen sein, als sich am Sonntagabend auf der A 9 in Richtung Berlin gegen 19 Uhr eine folgenschwere Karambolage ereignet hat.

Ein 62-Jähriger am Steuer eines VW-Caddy aus dem Havelland soll ihn nach Stand der bisherigen Ermittlungen verursacht haben. Nachdem mehrere Fahrzeuge schon vor dem Beginn des Nadelöhrs zwischen den Anschlussstellen Niemegk und Brück verkehrsbedingt ihre Geschwindigkeit reduziert hatten, konnte er offenbar nicht mehr rechtzeitig bremsen. Vielmehr fuhr er mit seinem Wagen zunächst auf einen BMW aus Berlin auf und schob diesen noch gegen einen VW Passat sowie einen VW Golf und einen Opel.

Der schwer beschädigte BMW

Der schwer beschädigte BMW

Quelle: Julian Stähle

Bei der Kollision wurden nach Angaben der Polizeidirektion West sechs Insassen aus den verschiedenen Fahrzeugen leicht verletzt. Vier der Verletzten konnten nach ambulanter Behandlung bereits an der Unfallstelle wieder entlassen werden, heißt es in deren Bericht. Zwei der Insassen, ein 74-jähriger Mann und eine 32-jährige dem Vernehmen nach schwangere Frau wurden indes stationär im Krankenhaus aufgenommen.

Der insgesamt entstandene Sachschaden wird mit 37 000 Euro beziffert. Vier der fünf beteiligten Autos waren nicht mehr fahrbereit. Sie mussten vom Bergungsunternehmen abgeschleppt werden. Die Freiwilligen Feuerwehren aus Dahnsdorf und Niemegk waren im Einsatz. Die Kameraden haben zunächst die Unfallstelle gesichert und mit die Verletzten mit betreut, bis der Rettungsdienst vor Ort war. Dann räumten sie die Trümmerteile von der Fahrbahn und säuberten sie von ausgelaufenen Betriebsstoffen, wie Amtsbrandmeister Tino Bastian berichtet.

Die Feuerwehr kam zum Einsatz

Die Feuerwehr kam zum Einsatz.

Quelle: Julian Stähle

Während dessen konnte der Verkehr zwar über die nahe Raststätte Fläming-Ost umgeleitet werden. Dennoch kam es zu Behinderungen. Gegen 21.30 Uhr herrschte vorübergehend wieder freie Fahrt.

In der Morgendämmerung war ein Laster in der Baustelle mit einem Defekt liegen geblieben. Erneut bildet sich auf der Fahrbahn nach Berlin ein kilometerlanger Stau.

Von René Gaffron

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