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Kinder sollen Spiellandschaft erhalten

Seddin Kinder sollen Spiellandschaft erhalten

Die Seddiner Kinder sollen einen weiteren kombinierten Bolz- und Spielplatz in ihrem Ort erhalten. Durch den Zuzug junger Familien in neue Wohngebiete reicht eine vorhandene öffentliche Anlage in Seddin nicht mehr aus. Die neue Spielfläche soll im Frühjahr 2018 an die Kinder übergeben werden. Zuvor müssen die Seddiner Gemeindevertreter dem Projekt zustimmen.

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Nach den Vorstellungen des Seddiner Bürgermeisters Axel Zinke (parteilos) könnte der neue Bolz- und Spielplatz nach dem Vorbild des Altstadtspielplatzes in Beelitz gebaut werden.

Quelle: Archiv/Olaf Möldner

Seddin. Die Kinder in Seddin sollen schon bald einen kombinierten Bolz- und Spielplatz im Ort bekommen. Dafür will die Gemeindeverwaltung Seddiner See ein annähernd 2000 Quadratmeter großes Grundstück an der Stückener Straße von einem Privateigentümer erwerben. Auf der Fläche sollten ursprünglich einmal Wohnhäuser gebaut werden. Das hatte aber die Kreisverwaltung Potsdam-Mittelmark nicht genehmigt. Gegen den geplanten Kombispielplatz hat die mittelmärkische Baubehörde dagegen nichts einzuwenden, teilte sie der Gemeinde bereits am Ende des vergangenen Jahres schriftlich mit. Seddiner See hatte zuvor für das Projekt eine sogenannte Bauvoranfrage gestellt. In ihrer nächsten Sitzung am 25. April sollen die Seddiner Gemeindevertreter über das Vorhaben entscheiden.

„In den zurückliegenden Jahren sind viele junge Familien nach Seddin gezogen. Der öffentliche Spielplatz an der Weinbergstraße im Ort reicht für alle Kinder schon lange nicht mehr aus. In den neuen Wohngebieten sind keine weiteren Spielflächen angelegt worden. Auch der Investor des großen Wohnviertels am „Mühlenberg“ hat nichts für Kinder gebaut und statt dessen der Gemeinde eine finanzielle Ablöse gezahlt“, beschreibt Seddiner Sees Bürgermeister Axel Zinke (parteilos) die Situation.

Die Fläche für den geplanten Bolz- und Spielplatz, der vor allem auch für ältere Kinder angelegt werden soll, läge jetzt sogar in unmittelbarer Nähe der neuen Wohngebiete in einem verkehrsberuhigten Bereich. Kinder und Eltern hätten kurze Wege bis zur Anlage.

Mit dem Grundstückseigentümer habe sich die Gemeinde schon einigen können, sagt Bürgermeister Zinke. Stimmen die Seddiner Gemeindevertreter am 25. April dem Plan zu, könnte der Grundstückskauf perfekt gemacht werden. Um das Gelände soll dann noch in diesem Jahr ein Zaun gezogen und die Fläche für ihre neue Nutzung vorbereitet werden. Maximal 70 000 Euro will der Bürgermeister für die Spiellandschaft ausgeben. Welche Geräte und Elemente im nächsten Jahr aufgebaut werden sollen, stünde noch nicht hundertprozentig fest, meint Zinke. Ihm gefällt allerdings der Altstadtspielplatz in Beelitz ganz gut. Im Frühjahr 2018 soll das Seddiner Pendant den Kindern übergeben werden.

Ursprünglich wollte die Gemeinde schon vor Jahren einen Spielplatz auf einer etwa zwei Hektar großen Fläche an der Beelitzer Straße in Seddin anlegen, auf der traditionell das Osterfeuer entzündet wird. Doch Seddiner See hätte das Areal von der damaligen Treuhandanstalt beziehungsweise der jetzigen Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (Bima) kaufen müssen. „Das hätten wir uns sicher nicht leisten können“, ist Bürgermeister Zinke nach wie vor überzeugt.

Von Heinz Helwig

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