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Seddiner See Mehr Platz für Pendler
Lokales Potsdam-Mittelmark Seddiner See Mehr Platz für Pendler
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20:40 12.03.2019
Der Vorplatz am Bahnhof Seddin in Neuseddin soll im nächsten Jahr umgebaut und erweitert werden. Quelle: Heinz Helwig
Neuseddin

Noch bevor die Deutsche Bahn AG den Bahnhof Seddin in Neuseddin wie geplant ab 2021 barrierefrei umbauen wird, will die Gemeinde Seddiner See den Bahnhofsvorplatz erneuern und erweitern. Derzeit können dort 19 Autofahrer ihre Fahrzeuge auf einer Fläche von etwa 300 Quadratmeter abstellen. Mit der weiterhin steigenden Zahl an Fahrgästen auf aktuell knapp 1200 Pendler am Tag ist der Parkplatz längst zu klein geworden. „Viele parken ihre Autos deshalb auf einer Fläche hinter dem Bahnhof im Wald“, sagt Seddiner Sees Bürgermeister Axel Zinke (parteilos).

Der neue Parkplatz soll rund einen Hektar groß sein und 91 reguläre, vier Kurzzeit-, drei Behinderten- und drei Motorrad-Stellplätze anbieten. Sollte das nicht reichen, können später noch einmal 61 Parkplätze angelegt werden. Am Bahnhof Seddin halten die Regionalexpresslinie 7, die Berlin über Potsdam-Rehbrücke und Beelitz-Heilstätten mit Dessau verbindet, die Regionalbahnlinie 23 von Potsdam über Schwielowsee nach Michendorf sowie die Buslinie 643 von Potsdam nach Beelitz.

Wendeschleife entfällt

Für die Regiobus GmbH lässt die Gemeinde direkt zwischen dem Bahnhofsgebäude und dem neu gestalteten Vorplatz eine Haltestelle einrichten, an der ein 21 Meter und ein 18 Meter langer Bus gleichzeitig halten können, um den Fahrgästen ein eventuelles Umsteigen zu ermöglichen. Bislang müssen die Busse auf ihrer Linie eine Wendeschleife hinter dem Bahnhof im Wald durchfahren. Mit der direkten Anbindung an den Bahnhof spart das Verkehrsunternehmen nach eigenen Angaben rund 5000 Kilometer im Jahr ein.

Bahnhofsumbau ab 2021

Auch die Radfahrer erhalten mehr und modernere Möglichkeiten, ihr Fahrrad am Bahnhof abzustellen. Von den 100 neuen Stellplätzen werden 40 Plätze abschließbar sein. Zusätzlich soll es in der Sammelschließanlage Schließfächer für Fahrradhelme und zum Laden der Akkus für E-Bikes geben.

Umbau kostet etwa 1,6 Millionen Euro

Die Kosten für den Umbau des Vorplatzes schätzt die Gemeinde derzeit auf rund 1,6 Millionen Euro. 80 Prozent der förderfähigen Kosten könnten vom Land übernommen werden, heißt es.

Den Entwurf hat die Stationova GmbH in Berlin erarbeitet. Die Gesellschaft entwickelt, plant und steuert Projekte für neue Bahnhöfe.

Der Umbau des Vorplatzes könnte eventuell im Frühjahr 2020 beginnen und noch im selben Jahr abgeschlossen werden.

Den Namen erhielt der Bahnhof in den 1920-er Jahren, als es Neuseddin noch nicht gab. Er wurde beibehalten.

Nach ersten Vorplanungen der Bahn AG soll das Vorgebäude des Bahnhofs ab 2021 abgerissen und die vordere Treppe schmaler werden, um dort einen Aufzug einbauen zu können. Ein zweiter Aufzug soll im hinteren Bereich anstelle der früheren Bahnhofstoilette installiert werden. Die Idee der Bahn, den Haupteingang von der Seite an die Hauptstraße zu verlegen, hat Seddiner See wegen der Verkehrsgefährdung für die Fahrgäste abgelehnt.

Von Heinz Helwig

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