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Potsdam-Mittelmark Segelflieger erstmals in Seedoche
Lokales Potsdam-Mittelmark Segelflieger erstmals in Seedoche
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03:36 02.05.2018
Platz nehmen im Cockpit des Segelfliegers: Sebastian Herden uns Sohn Oscar nehmen die Einladung von Franca Moritz gern an.. Quelle: FotoS: Christiane Sommer (2)
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Bad Belzig

Der Start in den Frühling im Gewerbepark Seedoche ist gelungen. Zum mittlerweile zehnten Mal wurde dort am Sonnabend ein Frühlingsfest gefeiert. Für den passenden Rahmen sorgten mehr als 15 Vereine und Organisationen aus der Kur- und Kreisstadt.

Katrin Hoffmann vom Renault-Autohaus, Jens Freidank vom Mercedes-Autohaus und Stefan Hasenfratz von der Automeister-Filiale waren am Sonnabend Morgen mehr als nur erleichtert gewesen, als sich abzeichnete, dass der Tag trocken bleiben würde. Mit viel Herzblut hatten die drei über Monate das Jubiläum vorbereitet. Auch wenn im Vergleich zum Vorjahr weniger Publikum über das Festgelände pilgerte, waren die Beteiligten zufrieden. So blieb Zeit für die intensiven Gespräche mit den Besuchern.

Besucher kommen aus nah und fern

Sie kommen längst nicht mehr nur aus Bad Belzig und der unmittelbaren Umgebung. „Ich habe aus der Zeitung vom Fest erfahren und wollte mir das persönlich ansehen“, sagt Sebastian Herden aus Borkwalde. Er schlendert mit Sohn Oskar über das Areal. An der Präsenz des Flugsportclubs Charlottenburg e.V. , der den Segelflugplatz Lüsse betreibt und sein Debüt bei der Veranstaltung gab, nahmen sich beide Zeit. Die Gelegenheit, einen Segelflieger aus nächster Nähe betrachten zu können, wollte sich Herden nicht entgehen lassen. Mehr noch: Er nahm in der LF4 Platz und ließ sich das Cockpit erklären. Sohn Oskar bewies, neben der Maschine stehend, Geduld. Erst als Franca Moritz die Kabine schloss, wurde es dem Zweijährigen zu bunt. „Keine Angst, Papa fliegt nicht weg“, so die tröstenden Worte des Borkwalders, der den Platz im Flieger fix wieder räumte. Lange blieb er jedoch nicht leer. Das Interesse des Publikums am eleganten Gleiter auf der Wiese war riesig. Die im Verlauf des Tages meistgestellt Frage, die die angehende Segelflugpilotin Franca Moritz beantworten muss, lautete: „Bekommt man in der Maschine keine Platzangst?“

Suppe und Likör bei den Kleingärtnern

Wenige Schritte entfernt hatte der Brandenburger Modellflugverein einen Infostand aufgebaut. Er ist für die Organisatoren ein zuverlässiger Partner geworden und beweist trotz des Hobbys in luftiger Höhe die nötige Bodenständigkeit. Neben Hubschraubern standen große und kleine Flächenflieger auf der Ausstellungsfläche. Darunter eine halb fertige Maschine, die bewusst präsentiert wurde. „Sie steht erst seit einer Woche auf eigenen Beinen, also auf ihrem Fahrwerk“, erläuterte Jens Freidank. Das Modell im Rohbau entwickelte im Verlauf des Nachmittags unter den technisch interessierten Besuchern eine Magnetwirkung.

Aus einer anderen Ecke als sonst, bahnte sich Musik den Weg über das Gelände. Die Bühne war erstmals vor der Automeister-Filiale aufgebaut. Viele Gäste lobten diese Entscheidung. Darunter die Frauen und Männer, die am Stand des Kleingartenvereins „Erholung“ eine Reihe leiblicher Genüsse anboten - von der Frühlingssuppe bis zum Likör aus Jostabeeren.

Vielfalt der Vereine gute gespiegelt

Zur beliebtesten Attraktionen des Nachwuchses mauserte sich wie immer die Rutsche des Technischen Hilfswerkes. Immer wieder herrschte dort Andrang. „Den Kindern gefällt es und uns auch“, bemerkte Janine Bundschuh aus Preußnitz, die mit den Söhnen Jamie und Jonas viel Abwechslung fand. Das bestätigte nicht minder Gabi Fahle aus Bad Belzig und lobte die Vereinsvielfalt der Kur- und Kreisstadt, die sich auf der Wiese spiegelte.

Von Christiane Sommer

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