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Segelflugzeug stürzt bei Rädigke ab – Pilot tot

Rabenstein (Potsdam-Mittelmark) Segelflugzeug stürzt bei Rädigke ab – Pilot tot

Er wollte einen Wettbewerb gewinnen und fand den Tod: In der Gemeinde Rabenstein (Potsdam-Mittelmark) ist ein 46 Jahre alter Mann beim Absturz eines Segelflugzeugs ums Leben gekommen. Der Pilot war am Freitag als Teilnehmer eines Flugwettbewerbs vom Fliegerhorst Holzdorf gestartet.

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Das Flugzeugwrack.

Quelle: Julian Stähle

Rabenstein. Ein 46 Jahre alter Mann ist beim Absturz mit einem Segelflugzeug in Rabenstein/Fläming (Potsdam-Mittelmark) ums Leben gekommen. Das teilte die Polizei am Samstag mit.

Nach einer Vermisstenmeldung vom Freitagabend hatte die Polizei nach dem Flugzeug gesucht und es am Samstag kurz nach 1 Uhr auf einem Feld zwischen den Ortsteilen Raben und Rädigke gefunden.

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Rabenstein, 5. August 2017 – In der Nacht zum Samstag ist auf einem Feld nahe dem Rabensteiner Ortsteil Rädigke ein Segelflugzeug abgestürzt. Der Pilot verlor sein Leben. Die Polizei und die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchungen ermitteln auf Hochtouren.

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Ein Polizeihubschrauber hatte das Wrack mittels Wärmebildkamera lokalisieren können. Zuvor ergab eine Handyortung des Piloten die ungefähre Absturzstelle. Der Pilot konnte nur noch tot aus dem Wrack geborgen werden.

Vom Fliegerhorst Holzdorf gestartet

Der Mann war am Freitag gegen 12.20 Uhr zu einem Wettbewerbsflug vom Fliegerhorst Holzdorf (Elbe-Elster) an der brandenburgisch-anhaltinischen Grenze gestartet, wie ein Sprecher der Bundesstelle für Flugunfalluntersuchungen (BFU) in Braunschweig bestätigte. Der Pilot sollte rund 300 Kilometer zurücklegen, verschiedene Wendungen absolvieren und am frühen Abend wieder in Holzdorf landen.

Unglücksursache noch unklar

Wie es zu dem Unglück kommen konnte, ist noch völlig unklar. Die Polizei Brandenburg und die BFU ermitteln. Von der BFU sind zwei Mitarbeiter vor Ort. Wie in einem solchen Fall üblich, werde die Leiche obduziert, so der BFU-Sprecher.

Bei dem verunglückten Flugzeug handelt es sich laut BFU um das Modell „ASW24E“, ein Einsitzer der Firma Alexander Schleicher.

Derzeit ein internationaler Wettbewerb in Holzdorf

Auf dem Fliegerhorst Holzdorf findet derzeit der Internationale Militärische Segelflugwettbewerb statt, der von der Bundeswehr-Flugsportvereinigung e.V. ausgetragen wird und an dem Starter aus zehn Nationen teilnehmen. Die Bundeswehr stellte den Fliegerhorst für diesen zivilen Wettbewerb zur Verfügung. Die Teilnehmer kämpfen laut Pressemitteilung um die größte zurückgelegte Distanz oder die schnellste Durchschnittsgeschwindigkeit und legen dabei Flugstrecken von bis zu 500 Kilometern zurück.

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Von MAZonline

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