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Ältere Generation feierte ihre Ehrenwoche

Seniorenbeirat Stahnsdorf veranstaltete Festempfang Ältere Generation feierte ihre Ehrenwoche

Mit einer Festveranstaltung im Stahnsdorfer Jugendfreizeitzentrum „Clab“ hat der Stahnsdorfer Seniorenbeirat die 22. Brandenburger Seniorenwoche begangen. Bei einem gemütlichen Beisammensein mit Kaffee und Kuchen unterhielt die Kabarettistin Johanna Lesch – musikalisch begleitet von der Pianistin Inge Lindner – die Gäste mit einer Erich-Kästner-Rezitation.

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Stahnsdorfs Bürgermeister Bernd Albers (Bürger für Bürger) würdigt in seinem Grußwort die Arbeit des Seniorenbeirates.

Quelle: Gemeinde Stahnsdorf

Stahnsdorf. Die Arbeit des Stahnsdorfer Seniorenbeirates ermöglicht es, dass die älteren Menschen in der Gemeinde aktiv am gesellschaftlichen Leben teilnehmen können. So würdigte Bürgermeister Bernd Albers (Bürger für Bürger) am Donnerstagnachmittag auf dem ersten Sommerfest der Interessenvertretung der älteren Generation im Jugendfreizeitzentrum „Clab“ das ehrenamtliche Engagement der sieben Mitglieder des Gremiums. Der Beirat hatte zu einem geselligen Beisammensein bei Kaffee und Kuchen eingeladen, dessen Qualität mit einer Erich-Kästner-Rezitation der Kabarettistin Johanna Lesch – musikalisch begleitet von der Pianistin Inge Lindner – noch veredelt wurde.

Von den derzeit rund 15 100 Einwohnern in der Gemeinde sind 2555 Stahnsdorfer, Güterfelder, Schenkenhorster oder Sputendorfer älter als 65 Jahre. Damit ist jeder sechste Einwohner bereits aus dem aktiven Arbeitsleben ausgeschieden, rechnete Albers vor. Nach dem Demographiebericht des Landes Brandenburg werde es bis 2030 sogar jeder Dritte sein, so der Bürgermeister. Das stelle die Gemeinde vor die Aufgabe, sich mehr denn je den besonderen Bedürfnissen der Rentner zu widmen. Beispielsweise beim Bau kommunaler Einrichtungen müsse stärker als bisher auf die Barrierefreiheit geachtet werden, um auch mobilitätseingeschränkten Bürgern den Besuch zu ermöglichen. Wichtige Objekte seien dabei unter anderem ein Bürgerhaus oder ein Seniorentreffpunkt, in denen sich Menschen unterschiedlicher Generationen treffen, miteinander austauschen und Kultur erleben könnten. Kurzweil auf hohem Niveau besonders für die Älteren sei das erklärte Ziel der Gemeinde, bekräftigte der Bürgermeister.

Der Seniorentreff war dann auch gleich das Stichwort für Rosemarie Kaersten, Vorsitzende des Stahnsdorfer Seniorenbeirates. Sie erinnerte Albers daran, dass der Beirat den leerstehenden Laden in der Lindenstraße 22 in Stahnsdorf als Treffpunkt für die ältere Generation vorgeschlagen hat. Das Haus gehört der kommunalen Wohnungsgesellschaft Stahnsdorf (Woges). Nach einem altersgerechten Umbau des Objektes, der nach ersten Schätzungen bis zu 60 000 Euro kosten soll, könnten die Senioren sich zum geselligen Spiel, zu kulturellen Veranstaltungen oder einfach nur mal zum Plaudern treffen. Das Nutzungskonzept für das Haus, das der Seniorenbeirat erarbeitet hat, sieht auch eine Prüfung vor, ob vielleicht ein Mittagstisch angeboten werden kann. Der Seniorenbeirat wünscht sich, noch in diesem Jahr einziehen zu können. Albers versprach, noch in diesem Jahr das Projekt in Angriff zu nehmen, um letztendlich zu einem positiven Ergebnis zu kommen.

In der Festveranstaltung im „Clab“ dankte Kaersten ihren Mitstreitern mit einem Blumengruß für die bisherige erfolgreiche Zusammenarbeit. Dorit Kleinke erhielt für ihr außergewöhnliches ehrenamtliches Engagement in der Seniorenarbeit eine Ehrennadel des Landkreises Potsdam-Mittelmark.

Von Heinz Helwig

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