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Die Brücker Servicestation ist gesichert

Finanzierung steht Die Brücker Servicestation ist gesichert

Für die Servicestation am Bahnhof in Brück (Potsdam-Mittelmark) gibt es ein neues Finanzierungsmodell. Die diversen Beteiligten erhöhen ihren Anteil, um Mehrkosten aufzufangen. Damit ist die Zukunft des Anlaufpunktes zunächst über den Jahreswechsel wohl gesichert.

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Sabine Spalek gehört zum Team der Brücker Servicestation im Bahnhofsgebäude.

Quelle: Thomas Wachs

Brück. Nach jüngsten Bedenken um die Zukunft der Informations- und Service-Station im Brücker Bahnhof scheint diese jetzt gesichert zu sein. Nachdem der Busunternehmer Thomas Wetzel aus Cammer sowie der Landkreis Potsdam-Mittelmark eine zusätzliche Unterstützung zugesagt hatten, zog nun auch der Hauptausschuss der Stadt Brück mit seinem Versprechen nach, die verbleibenden Mehrkosten zu decken. Somit kann im kommenden Jahr weiter gearbeitet werden. Ins Wanken geraten war die Finanzierung, weil Zuschüsse des Landkreises deutlich reduziert wurden und die Gelder zur Arbeitsförderung für die zwei Personalstellen wegfallen.

Die Gesamtkosten belaufen sich auf 48 000 Euro. Wobei der größte Posten mit 42 000 Euro für zwei Mitarbeiter aufzubringen ist. Diese werden ab Januar nun bei der Stadt Brück angestellt sein. Wie viel die Stadt zuschießen muss, steht noch nicht ganz genau fest. Denn der avisierte Zuschuss des Landkreises in Höhe von 12 000 Euro hängt noch von der Zustimmung des Kreistages zum Haushalt ab. Busunternehmer Wetzel werde ebenfalls 12 000 Euro beisteuern, hieß es im Hauptausschuss. Auch in der Gemeinde Linthe werde überlegt, ob ein Zuschuss die Arbeit des Anlaufpunktes für die weitere Region absichern kann. Darüber soll in der kommenden Gemeindevertretersitzung beraten werden.

Erweiterung des Angebots scheint möglich

Dass auch der Brücker Fremdenverkehrsverein, der Gewerbe- und der Bürgerverein mit kleineren Beträgen die Arbeit unterstützen wollen, hat die Brücker Abgeordneten letztlich dazu bewogen, die Einrichtung am Bahnhof zu erhalten. Eine Arbeitsgruppe aus Vertretern der Stadt sowie der Gemeinden Linthe und Planebruch will sich im Februar 2017 zusammensetzen, um über ein dauerhaftes Konzept für die Informationsstelle nachzudenken. Dazu gehört auch eine Erweiterung des Angebots über den reinen VBB-Fahrscheinverkauf hinaus, der 80 Prozent der Besucher interessiert.

Von Fernreisetickets über eine Theaterkasse und den Verkauf regionaler Produkte bis zu einem Zeitungsshop reichen die Ideen. „Vielleicht sollte man überlegen, einen privaten Betreiber zu suchen, der mit einem kleinen Zuschuss die Räume eigenwirtschaftlich betreibt“, sagte Lothar Koch (SPD). Aktuell ist die Servicestation im Bahnhof von Montag bis Freitag jeweils zwischen 5.45 Uhr und 17 Uhr geöffnet.

Von Andreas Koska

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