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„Singen voll für die Freundschaft“

Teltow „Singen voll für die Freundschaft“

Im deutsch-chinesischen Austauschjahr 2016 begegnen sich Kinder und Jugendliche beider Nationen auf vielen Gebieten. Jetzt weilt für zehn tage eine 50-köpfige Delegation aus Fernost in Berlin. Am 1. August gab es eine Aufführung von chinersischen und deutschen Jugendlichen in Teltow.

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Anständig Stimmung machte Kang Jiawei mit seinen Liedern.

Quelle: Claudia Krause

Teltow. Zwei Welten unter einem Dach am Montagabend in Teltow. Mehr als 200 Menschen haben dort deutsch-chinesische Annäherung praktiziert. Bei der abendfüllenden Aufführung mit viel Musik, Sport, Tanz, Zauberwürfeln, mit Farbenvielfalt, Grazie und Kalligraphi war das „Shi Shan China“-Restaurant an der Potsdamer Straße erfüllt von Sprachengewirr und eifrigen Smartphone-Fotografen.

Auf Initiative des Vereins für öffentliche Diplomatie der Chinesen in Deutschland mit Sitz in Berlin weilt seit Sonntag eine 50-köpfige chinesische Delegation, darunter 38 Kinder und Jugendliche zwischen 4 und 18 Jahren, in Berlin. Sie wollen Land und Leute im fernen Europa kennenlernen. Der Verein, dessen Vorsitzender der Berliner Großhändler Qiang-Hua Yang ist, besteht seit 2013 und will das „Verständnis beider Länder füreinander“ verbessern. „Wir wollen mit dem Austausch einen kleinen Beitrag dazu leisten, denn junge Menschen sind die Zukunft der Erde“, so Yang. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und der Ministerpräsident der Volksrepublik China, Li Keqiang, hatten 2016 zum Deutsch-Chinesischen Jahr des Schüler- und Jugendaustausches erklärt. Das wird nun von verschiedenen Vereinen, Organisationen, Universitäten und Schulen mit Leben erfüllt. Da das Teltower Restaurant „ein schöner Ort und groß genug ist“ in der Nähe von Berlin und von einer Chinesin geführt wird, kam der Verein gern nach Teltow.

Vereinsvorsitzender Qiang-Hua Yang und die Leiterin der chinesischen Delegation,Jing-Ya Ren, im Teltower „Shi Sha“-China-Restaurant

Vereinsvorsitzender Qiang-Hua Yang und die Leiterin der chinesischen Delegation,Jing-Ya Ren, im Teltower „Shi Sha“-China-Restaurant.

Quelle: Claudia Krause

Und Bürgermeister Thomas Schmidt (SPD) begrüßte die Gäste entsprechend herzlich. „Frühzeitige Erfahrungen mit der jeweils anderen Kultur und Sprache sind lebensprägend und eine sehr gute Grundlage für interkulturelle Handlungskompetenz“, sagte Schmidt. In den zurückliegenden Jahren hätten sich die Beziehungen beider Länder „zu großer Vielfalt, beachtlicher Dichte und zunehmender politischer Substanz entwickelt“, so Schmidt. Alle Redner, wie auch der Gesandte Botschaftsrat der Chinesischen Botschaft, Guang-Ming Han, würdigten den länderübergreifenden Jugendaustausch als Investition in eine friedliche Zukunft.

Die Delegation unter Leitung von Jing-Ya Ren vereint talentierte Schüler der Grund- und Mittelschule sowie Studenten aus verschiedenen Regionen, die mit großer Hingabe sangen, tanzten und rezitierten. Auch der Zauberwürfel als Geschicklichkeitsspiel kam wieder zu Ehren. Was Gäste wie Bürgermeister Schmidt „verdrehten“, schafften die jungen Chinesen blitzschnell wieder zu richten. Die elfjährige Mary, die eine bezaubernde Ballade im Duett darbot, ist besonders scharf auf das Mercedes-Werk in Stuttgart. Es ist ihr erster Deutschlandbesuch und sie „singt hier voll für die Freundschaft“, ließ sie der MAZ von Huiyan Chen-Xiang, der Shi Shan-Inhaberin, übersetzen.

Auch deutsche Gäste, darunter vier Mädels von den „Sky Jumpers“ vom RSV Teltow/Kleinmachnow/Stahnsdorf zeigten Seilsprung-Proben ihres Könnens. Für die Kids war „vieles sehr fremd“, was die Gäste aus Fernost zeigten. Besonders die Sprache. „Aber hinter der Bühne waren alle sehr, sehr nett“, sagten Angelina und Laura. Interessant sei es „auf jeden Fall, mehr von dem anderen Land zu erfahren“, so Angelina.

Stella, Lena, Laura,  und Angelina (vl) von den RSV-„Sky Jumpers“ neben Exponaten der Kalligraphie-Ausstellung

Stella, Lena, Laura, und Angelina (v.l.) von den RSV-„Sky Jumpers“ neben Exponaten der Kalligraphie-Ausstellung.

Quelle: Claudia Krause

Künftig wird Teltow wohl noch öfter Besuch aus China haben, denn eine Städtepartnerschaft ist ja in Vorbereitung.

Von Claudia Krause

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