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„Six“ hat Klassik-Präsentation konserviert

Raben „Six“ hat Klassik-Präsentation konserviert

In den vergangenen fast acht Jahrhunderten hat das historische Gemäuer auf der Burg Rabenstein manche Klangfarbe erlebt.

Da war es wohl ein Frage der Zeit, bis Stefan Krähe dem verwunschenen Fräulein Rosemarie im Bergfried seine Aufwartung macht. Der Frontmann der Jüterboger Partyband „Six“ kommt freilich nicht allein zum Konzert nach Raben.

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„Six“ spielt am Freitag auf Rabenstein. Die Herren präsentieren sich klassisch schick.

Quelle: PROMO

Raben. In den vergangenen fast acht Jahrhunderten hat das historische Gemäuer auf der Burg Rabenstein manche Klangfarbe erlebt. Historische Instrumente wie Laute und Drehleier wie moderne Gitarren und Keyboards, als sich zuletzt um die Jahrtausendwende die Gothic-Szene in der „Rabensteiner Herbstnächten“ auf der nördlichsten deutschen Höhenburg traf. Da war es wohl ein Frage der Zeit, bis Stefan Krähe dem verwunschenen Fräulein Rosemarie im Bergfried seine Aufwartung macht.

Der Frontmann der Jüterboger Partyband „Six“ kommt freilich nicht allein, um seine freilich eingängigen Lieder ihr und dem interessierten Publikum darzubieten. Nicht nur die schick angezogenen Musiker seiner eigenen Formation. Robert Gläser (Bass), Frank Engelmann (Gitarre), Andreas Giersch (Keyboard) Jürgen Schötz (Schlagzeug) hat er diesmal im Schlepptau. Mit dabei ist noch das Bauchus-Quintett aus Polen. Denn „Six goes Classic“, lautet das Motto zum Wochenausklang.

Zur Vorgeschichte sei folgendes hiermit erwähnt: Vor zwei Jahren gab die Gruppe „Six“ gemeinsam mit dem 66-köpfigen Sinfonieorchester der Philharmonie Zielona Góra in der ausverkauften Stadthalle Cottbus ein umjubeltes Konzert. 2015 erschienen dann Alben und DVD von dem Ereignis. Und doch sollte es möglichst live konserviert werden. Nicht wenige Anhänger wünschten sich nochmals Aufführungen auf etwas kleinerer Bühne. So entwickelten Stefan Krähe und Kollegen das Konzept weiter und freuen sich nun – nach den Spektakel-Auftritten beim Motorradtreffen in Altes Lager sowie beim Stadtwerkefestival in Potsdam _ auf eine ziemlich andere Art der Präsentation von Hits wie „Gefallene Engel“ oder „Geiler isses hier“.

Inzwischen gut erprobt haben sie mit dem eigens dafür zusammengestellten Bachus-Streicherquintett _ Jakub Kotowski (erste Violine), Alicja Kwiatkowska (zweite Violine), Katarzyna Tuminiska (Viola/Bratsche), Agnieszka Orszulik (Cello), Krzysztof Orszulik (Kontrabass) _ die Höhepunkte ihres großen Klassikevents im Gepäck. „Für die zahlreichen Fans im Hohen Fläming auf jeden Fall ein Muss“, sagt der Frontmann selbstbewusst. „Six“ also anders, ganz klassisch mit Kammerensemble an der Seite. Zum ersten Mal an diesem besonderen Ort.

info: Konzert „Six goes Classic“ auf Burg Rabenstein, am Freitag, 20 Uhr.

Von René Gaffron

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