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So wohl fühlen sich die Menschen in der Region

Zu Hause im Hohen Fläming So wohl fühlen sich die Menschen in der Region

Eine Umfrage der MAZ belegt: In den Dörfern zwischen Niemegk und Bad Belzig (Potsdam-Mittelmark) lässt es sich gut leben. Wunschlos glücklich muss man deshalb noch lange nicht sein. Auf der Liste der Menschen stehen eigene – gute – Vorschläge, was in Zukunft passieren soll.

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Im Mittelpunkt die Kirche: Blick auf Mörz im Hohen Fläming.

Quelle: Dirk Fröhlich

Bad Belzig/Niemegk. Seit April sind in einer Serie alle Dörfer und Städte im Hohen Fläming vorgestellt worden. Mit Mörz hat die Reihe vorerst einen Abschluss gefunden. Die Resonanz bei den Lesern ist sehr positiv. Äußerungen wie „Ich hätte die Reihe von Anfang an sammeln sollen“ und „Es ist gut zu sehen, was in den anderen Orten passiert“ kamen von Lesern immer wieder, meist verbunden mit dem Wunsch, die Berichterstattung vom Lande auszudehnen. Die Mitarbeiter der MAZ haben stets ein offenes Ohr und freuen sich über Anregungen.

Darum ging es auch in einer Umfrage, die die MAZ an alle Haushalte gerichtet hatte. So kommt aus Kranepuhl der Wunsch eines Jugendlichen, der gern einen Jugendklub hätte. Einer seiner Nachbarn macht auf die funktionierende, dörferübergreifende Zusammenarbeit der Feuerwehren aufmerksam und wiederum andere weisen auf das Miteinander der Rentner hin.

An diesen Vorschlägen merkt man deutlich, wie verbunden die Menschen mit ihren Orten sind, wie gern sie hier leben. Knapp die Hälfte der Befragten ist in der Region geboren. Gut Drittel hat die Liebe in den Hohen Fläming geführt. Höchstwahrscheinlich schon damals mit einem Auto, denn 60 Prozent der Menschen begrüßt ausdrücklich die Ortsumfahrungen der Bundesstraße 102 in Bad Belzig und Dahnsdorf. Nur sechs Prozent bedauern diese Streckenführung. Sie fürchten, dass dadurch die Orte abgeschnitten sind. Eine Frage an die Einwohner war, ob sie sich vom öffentlichen Nahverkehr abgeschnitten fühlen und eine Erweiterung des Busverkehrs wünschen würden. Ein Drittel wäre sehr erfreut über bessere Busanbindungen, ein Viertel macht es vom Fahrpreis und Fahrplan abhängig. Den übrigen Befragten scheint es egal zu sein, da sie ohnehin das Auto nutzen und sich hinter dem eigenen Steuer unabhängig fühlen.

Diese Unabhängigkeit könnte man auch für den Besuch kultureller Veranstaltungen nutzen. Allerdings scheint es eher selten zu geschehen, liest sich aus der Umfrage heraus. Ab und an zieht es die Leute auf die Burg Eisenhardt oder in die Stein-Therme, selten ins Kino und Theater in Bad Belzig. Kabarett oder Comedy werden kaum besucht.

Wie wohl sich die Menschen fühlen, belegt auch diese Aussage. Jeder zehnte Befragte in den Dörfer zwischen Niemegk und Bad Belzig ist zugezogen und lebt gern hier. Das lässt darauf schließen, dass die Neulinge bei den Alteingesessenen gute Aufnahme gefunden haben.

Von Andreas Koska

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