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Potsdam-Mittelmark Sommermusiken zählen bisher 1240 Besucher
Lokales Potsdam-Mittelmark Sommermusiken zählen bisher 1240 Besucher
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18:04 21.08.2017
Museumsleiter Stefan Beier zeigt 16 Neugierigen eine Stunde vor Beginn des jüngsten Konzertes das Zisterzienserkloster. Quelle: Marion von Imhoff
Lehnin

Die diesjährigen Lehniner Sommermusiken haben bisher 1240 Besucher erreicht. Gerhard Oppelt, Kantor der Lehniner Sankt Marienklosterkirchen-Gemeinde und Kreiskantor, zeigte sich in einer Zwischenbilanz optimistisch, dass die Besucherzahl vom vorigen Jahr übertroffen werden kann. 2016 zogen die Sommermusiken 170 Besucher an. Fünf Veranstaltungen sind bis zum Abschlusskonzert am 17. September mit der Sommerakademie Potsdam noch geplant.

Oppelt führt seine Prognose auch darauf zurück, „dass wir für die Lehniner Sommermusiken nun auch intensiv in Berlin geworben haben“. Der Aufwand auch der zahlreichen ehrenamtlichen Helfer, die die Sommermusiken zu einem großen Teil jedes Jahr erst möglich machen, verdiene einen größeren Zustrom an Publikum. „Immer wieder sagen uns Besucher auch von weiter her, es lohnt sich so, hier her zu fahren“, so Oppelt. Tatsächlich hat sich unter die 140 Zuhörer des jüngsten Konzertes auch ein Ehepaar aus Berlin-Pankow gemischt. „Ich möchte meinem Mann die Lehniner Sommermusiken zeigen“, sagte die Mittfünfzigerin.

Gerhard Oppelt ist Kantor der Sankt Marienklosterkirchen-Gemeinde in Lehnin und Kreiskantor des Kirchenkreises Mittelmark-Brandenburg. Quelle: privat

Erstmals bereichert ein Rahmenprogramm die Sommermusiken. „Das Klostergelände muss für die Besucher auch erlebbar sein“, begründet das Oppelt. Er spricht damit die Führungen etwa an. Nur zu einem der Konzerte zu gehen und dann wieder zu fahren, sei zu schade. Tatsächlich scheint dieses Zusatzangebot noch nicht vielen Sommermusik-Fans bekannt zu sein.

Die 42. Lehniner Sommermusiken

Für Kinder ab sechs Jahren beginnt eine halbe Stunde vor den Nachmittagskonzerten eine Kloster-Abenteuertour. Führungen für Erwachsene starten um 18.30 Uhr, also eine Stunde vor den Konzertbeginn. Treffpunkt ist der Eingang des Klostermuseums.

Klostercafé, das Museum mit der Reformationsausstellung „Liebe deinen Nächsten!“ und das Café im Kräutergarten sind an Konzerttagen bis 19.30 Uhr geöffnet.

Weitere Informationen unter www.klosterkirche-lehnin.de

Immerhin 16 Neugierige fanden sich vor dem jüngsten Konzert mit Alex Jacobowitz ein, um mit Museumsleiter Stefan Beier das Klostergelände zu entdecken. Stefan Beier ist ein fabelhafter Geschichtenerzähler, einer der weiß, dass von trockener Kirchenhistorie auch farbenprächtig zu berichten ist. Dabei ist es gerade die Kargheit und strenge Nicht-Farbigkeit der Sankt Marienklosterkirche, von denen Beier seinem Publikum an diesem frischen Augustabend erzählte. Denn farbige, opulente Kirchenmalereien waren bei den karg lebenden Zisterziensermönchen verpönt. Und für weitere Kargheit sorgten die preußischen Denkmalpfleger, die alle Mauern gerade ziehen ließen, die das noch nicht waren. Vom Altar der Kirche berichtete Beier folgendes: „1518 hat man sich einen neuen Altar geleistet und ihn dann, als das Kloster 1542 aufgelöst wurde, an das Domstift verkauft.“ Im Dom zu Brandenburg stünde er nun mehr als zehn mal so lange wie im Lehnin und auch eine Kaufurkunde beweise die Rechtmäßigkeit. Immerhin habe das Domstift aber den heutigen Lehniner Marienaltar als Wiedergutmachung gestellt.

Von Marion von Imhoff

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