Volltextsuche über das Angebot:

9 ° / 5 ° Sprühregen

Navigation:
Teltowkanal verbindet und prägt

Industriemuseum der Region zeigt Sonderschau zum Stadtjubiläum Teltowkanal verbindet und prägt

In einer Sonderschau zeigt das Industriemuseum der Region Teltow die wechselvolle Geschichte des Teltowkanals als verbindendes und prägendes Element in der Region. Künftig können sich Besucher über einen sogenannten Mediaguide noch genauer über die Entwicklung der Region informieren. Dafür erhielt das Museum Fördermittel aus dem Finanzministerium.

Voriger Artikel
Rätsel im Wiesenburger Schlosspark
Nächster Artikel
Gäranlage soll Bioabfall der Region verwerten

Über den Bau des Teltowkanals informiert die neue Sonderausstellung im Industriemuseum der Region Teltow.

Quelle: Repro KKH

Teltow. Mit einem großen Modell der Kleinmachnower Schleuse, Schiffsmodellen und zahlreichen Zeitdokumenten über den Bau und die Geschichte des Teltowkanals möchte das Industriemuseum Teltow seine Besucher für das Thema „Er verbindet und prägt – der Teltowkanal“ begeistern. Im Mittelpunkt steht dabei der einstige Landrat Ernst von Stubenrauch, der sich dafür einsetzte, dass die Verbindung zwischen Spree/Dahme und Havel tatsächlich realisiert wurde. Er konnte 1900 die drei kanalkritischen Minister für Landwirtschaft, für Inneres und für Finanzen von dem Projekt überzeugen, das dann in nur 48 Monaten umgesetzt wurde.

Von der darauf folgenden abwechslungsreichen Geschichte des Kanals – Zerstörung im Krieg, teilweise Sperrung in der DDR, Sanierung und Wiedereröffnung – können sich nun in den kommenden Monaten die Besucher mit Hilfe der rund 50 Exponate überzeugen, die von Vereinsmitgliedern und externen Spendern wie der Schifffahrtsdirektion stammen. Das Schleusenmodell ist eine Leihgabe des Berliner Technikmuseums und die Schiffsmodelle wurden vom Schiffermusem Zehdenick zur Verfügung gestellt, berichtete der technische Leiter des Industriemuseums, Hartmut Wittich, bei der Eröffnung der Sonderausstellung am Dienstagnachmittag erfreut.

Um das Museum bei seiner Arbeit zu unterstützen, überreichte Finanzstaatssekretärin Daniela Trochowski dem Museumsleiter Lothar Starke einen Scheck in Höhe von 6350 Euro für das Projekt „Mediaguide“. Dieser Mediaguide, der mit einer Teltower Firma entwickelt wird, soll es künftig ermöglichen, dass im Museum über Smartphones oder Tablets mittels QR-Codes Zusatzinformationen abgerufen werden können, in denen Berufe oder Unternehmen vorgestellt werden. Die Eigenbeteiligung von 4 000 Euro wird dabei von den Vereinsmitgliedern des Museums getragen.

Neben der neu eröffneten Sonderstellung können übrigens auch eine Dauerausstellung sowie eine weitere Sonderausstellung besichtigt werden, die wie die neue Schau dem 750-jährigen Bestehen der Stadt Teltow gewidmet sind: „Personen, Patente, Projekte, Produkte – technische Innovationen aus Teltow“.


Kontakt: Industriemuseum Teltow, Teltow, Oderstraße 23 bis 25,

03328/3 36 90 88, www.imt-museum.de

Von Konstanze Kobel-Höller

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Potsdam-Mittelmark

Sollte Rauchen im Auto verboten werden, wenn Kinder dabei sind?

57811e88-cc1d-11e5-9fb5-3858ea6ed044
Babys aus Oberhavel (6)

Babys aus Oberhavel, Januar/Februar 2016

MAZab: Termine

Was geht ab? Jede Menge Events in Potsdam und im Land Brandenburg

Kinoprogramm

Alle aktuellen Filme in den Kinos von Potsdam und im ganzen Land Brandenburg