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Stahnsdorfer Aufsichtsrat gerät unter Druck

Fragen zur Fremdvergabe der Wohnungsverwaltung Stahnsdorfer Aufsichtsrat gerät unter Druck

In einer Sondersitzung wollen Stahnsdorfs Gemeindevertreter am Montag ihren Bürgermeister Bernd Albers (Bürger für Bürger) anweisen, einer Entlastung des alten Aufsichtsrates der Wohnungsgesellschaft (Woges) nicht zuzustimmen. Vor allem die Stahnsdorfer CDU will Aufklärung über die Rechtmäßigkeit der Fremdvergabe der Wohnungsverwaltung nach Teltow.

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Im Stahnsdorfer Gemeindezentrum kommen die Gemeindevertreter zu einer Sondersitzung zusammen. Auf der Tagesordnung steht unter anderem die Debatte über die Entlastung des alten Aufsichtsrates der kommunalen Wohnungsgesellschaft.

Quelle: Archiv

Stahnsdorf. Mehr bezahlbaren und altersgerechten Wohnraum würden Stahnsdorfs Gemeindevertreter gern jungen Familien, Auszubildenden, Studierenden und Senioren bereitstellen. Doch sie müssen sich derzeit mit ganz internen Problemen der kommunalen Wohnungsgesellschaft (Woges) herumschlagen. In einer Sondersitzung soll am Montag über die Entlastung des alten Aufsichtsrates und die ausstehende Geschäftsbilanz für 2014 diskutiert werden.

Bürgermeister Bernd Albers (Bürger für Bürger) soll angewiesen werden, in der Gesellschafterversammlung Anfang September gegen die Entlastung des alten Aufsichtsrates für das Geschäftsjahr 2014 zu stimmen, um die Gemeinde vor Schaden zu bewahren. Vor allem Stahnsdorfs CDU bezweifelt, dass die Fremdvergabe der Wohnungsverwaltung an die Wohnungsbaugesellschaft Teltow (WGT) seinerzeit rechtmäßig verlief. Besonders pikant: Im alten Gremium saß eine Stahnsdorferin, die als Mitarbeiterin der WGT am Ausschreibungstext mitgearbeitet und die Bewerber zur Vergabe – so auch die Kleinmachnower Wohnungsgesellschaft – gekannt haben soll. Dem Gremium gehörten zudem ausschließlich Mitglieder der Wählergruppe Bürger für Bürger an. Die anderen Parteien hatten keinen Einfluss auf die Woges. Dies änderte sich erst kürzlich mit der Wahl eines neuen Gremiums.

Die Gemeindevertretung will Klarheit, um Schadensersatzansprüche abwenden zu können. Sie befürchtet, die Woges könne für staatliche Förderungen nicht mehr als förderwürdig befunden werden. Weder der alte Aufsichtsrat noch Bernd Albers sollen bisher Akteneinsicht gewährt haben.

Von Heinz Helwig

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