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Potsdam-Mittelmark Sonnenuhr an der Rathauswand
Lokales Potsdam-Mittelmark Sonnenuhr an der Rathauswand
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17:40 12.01.2018
René Fischer mit einem Beispiel für eine Sonnenuhr aus Glas – wir die Uhr fürs Rathaus aussehen wird, ist noch ein Geheimnis. Quelle: Linus Höller
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Kleinmachnow

Eine gläserne Sonnenuhr, gebaut von den Schülern der Maxim-Gorki Gesamtschule, soll schon bald das Rathaus Kleinmachnows verzieren. Die Idee zu diesem Projekt hatte René Fischer, seit fast 28 Jahren Hausmeister an der Maxim-Gorki-Schule und seit beinahe 20 Jahren Vorsitzender des Fördervereins. „Ich habe Bürgermeister Grubert davon erzählt und er war sehr offen und interessiert“, erinnert sich Fischer. Dann mussten die Schüler ausgebildet, erste Ideen gesammelt, und das Rathaus von den Schülern untersucht werden – schließlich soll die rund 40 Kilo schwere Uhr von der Sonne im richtigen Winkel angestrahlt werden, damit sie so genau wie möglich funktioniert – und gesehen werden will sie auch.

Fischer freut sich über das Interesse an dem Projekt: „Die Schüler sind sehr engagiert und mit viel Kreativität an das Projekt herangegangen und auch der Bürgermeister, die Eltern und viele andere zeigen sich interessiert und haben mich darauf angesprochen.“ Das Design für die Sonnenuhr steht zwar noch nicht endgültig fest, doch schon jetzt sind nur noch ein paar Entwürfe im Rennen und die Entscheidung wird voraussichtlich – zusammen mit ein paar anderen Designs – bei einem Benefizkonzert am 16. Februar präsentiert werden.

Insgesamt wird die Sonnenuhr rund 1500 Euro kosten, dazu kommt noch ein Ausflug der beteiligten Schüler und Schülerinnen zur Glashütte in Annenwalde bei Templin. „Wir sind froh über den Erfolg und darüber, wie viel Resonanz die Idee gefunden hat“, merkt René Fischer an. Ein erstes Spendenkonzert im November war ausverkauft und hat rund 1000 Euro eingebracht, und auch für das Konzert im Februar wurde bereits gut ein Drittel der 190 Karten verkauft. Das Ziel ist, dass die Kosten zur Gänze vom Förderverein übernommen werden können, und keine Schulgelder für das Projekt verwendet werden müssen. Auch Schüler und Eltern müssen so nicht dafür zahlen. Fischer: „Es geht uns schließlich darum, den Schülern zu ermöglichen, dass sie selber zeigen, machen und erklären können.“ Und weiter: „Gerade für die Kinder ist das natürlich ein sehr schönes Erlebnis, und eines, an das sie sich mit Sicherheit ihr ganzes Leben lang erinnern werden und später erzählen können: Daran habe ich mitgewirkt.“

Benefizkonzert

Das Benefizkonzert, dessen Einnahmen dem Projekt „Sonnenuhr am Kleinmachnower Rathaus“ zugute kommen, findet am 16. Februar im Bürgersaal des Rathauses in Kleinmachnow statt. Zwei Stunden dauert das Programm, bei dem von René Fischer eine bunte Mischung aus Liedern vorgetragen wird.

Karten sind sowohl im Rathaus, als auch an der Maxim-Gorki-Schule erhältlich.

Der Ticketpreis beträgt zehn Euro.

„Ich versuche jedes Jahr, ein Projekt zu finden, bei dem die Schüler sich engagieren können“, sagt Fischer. In der Vergangenheit kamen etwa japanische Schüler auf Besuch und 2015 lag auch schon der Fokus auf der Arbeit mit Glas: Damals haben die Schüler in nur drei Tagen fast 200 Glasplatten mit der „Gorki-Nase“, dem Zeichen der Schule, kreiert.

Auch die Glashütte in Annenwalde war schon mehrmals Ziel von Reisen – und die Kooperation zwischen der Schule und der Glashütte hat überhaupt schon Tradition: Bereits vor sieben Jahren, also 2011, entsandte die Schule einige ihrer Schüler nach Annenwalde. Und die Zusammenarbeit ist eng: Seit 2014 gibt es an der Maxim-Gorki Gesamtschule Glastechnik sogar als Wahlpflichtfach, das dank eines Kooperationsvertrags zwischen der Schule und der Glashütte in Annenwalde bei Templin zustande kommen konnte. Auch ein Austausch nach Annenwalde, wo die Schüler von Glaskünstler Werner Kothe lernen und in seiner Werkstatt arbeiten dürfen, ist Teil des Kurses. Fischer freut sich: „Es ist eine sehr schöne, offene Atmosphäre und es macht allen immer sehr Spaß, dort zu sein.“

Von Linus Höller

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