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Spätsommer sorgt für Konjunktur im Fläming

Arbeitsmarkt Spätsommer sorgt für Konjunktur im Fläming

1692 Arbeitslose sind Ende September im Hohen Fläming registriert, 88 weniger als im Vormonat. Der Spätsommer lässt die Quote um 0,2 Punkte auf das Vorjahresniveau von 8,2 Prozent sinken.

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Die Arbeitsagentur-Geschäftstelle in Bad Belzig.

Quelle: Uwe Klemens

Bad Belzig. Mit dem anhaltenden Sommer kommt die Konjunktur im Hohen Fläming noch einmal in Fahrt. Entsprechend hat sich der Arbeitsmarkt im September recht positiv entwickelt.

Demnach waren zum Ende des vergangenen Monats hierzulande 1692 Erwerbsfähige ohne feste Beschäftigung – 88 weniger als noch im August. Die Quote ist damit von 8,6 auf 8,2 Prozent gesunken. Sie hat somit das Vorjahresniveau erreicht. Das geht aus der am Donnerstag veröffentlichten Statistik hervor. So liegt die Entwicklung in Bad Belzig und Umgebung im allgemeinen Trend des Landes Brandenburg, wo ebenfalls eine um 0,2 Punkte gefallene Arbeitslosenquote von 7,5 Prozent zu verzeichnen ist.

Wie Marko Wilke berichtet, handelt es sich um mehr als saisonal übliche Entwicklungen. „Noch hat sich kaum jemand aus der Landwirtschaft, von den Baustellen oder aus der Gastronomie hier gemeldet. Das wäre bei Dauerregen schon anders gewesen“, sagt der Leiter der hiesigen Arbeitsagentur-Geschäftsstelle. Er richtet derzeit das Augenmerk auf den gestiegenen Anteil der jungen Leute unter den Arbeitslosen. 178 sind jünger als 25 Jahre Zum einen zeichnen sich demnächst noch einige letzte Vermittlungen zu Ausbildungs- und Studiumsbeginn ab. Zum anderen sind es aber die nicht wenigen Flüchtlinge, deren Integration ein Ziel sei.

Dass die Lage in Bad Belzig und Umgebung dennoch Herausforderungen bietet, zeigt die Entwicklung der Zahl der Langzeitarbeitslosen. Betroffene aus dem sogenannten Rechtskreis des Sozialgesetzbuches II sind zwar im Vergleich zum Vormonat 30 weniger, aber 27 mehr als im Vorjahr. Während im Agenturbezirk Potsdam vergleichsweise bessere Tendenzen ablesbar sind.

Laut Marko Wilke gibt es mehr Stellen denn je. Fast 300, knapp dreimal so viele wie vor einem Jahr, sind derzeit gelistet. Damit ist klar, dass in allen Branchen derzeit Personal gesucht wird.

Von René Gaffron

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