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Sport-, Parkplätze und Feuerwehrhaus im Blick

Förderung für Speckgürtel Sport-, Parkplätze und Feuerwehrhaus im Blick

Die Landesregierung hat ein neues Förderprogramm aufgelegt, wonach in den nächsten vier Jahren 130 Millionen Euro in die kommunale Infrastruktur fließen sollen. Ausdrücklich auch in Speckgürtel-Gemeinden, die schlechthin als wohlhabend gelten – wie die Teltower Region.

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Nicht immer ist gleich solch ein Ansturm auf den Teltower S-Bahnsteigen wie bei der Zugtaufe zum 750. Stadtjubiläum, aber viele Pendler brauchen ständig auch Parkplätze für ihre Autos, bevor sie in den Zug steigen.

Quelle: Christel Köster

Region Teltow. Innerhalb des von der Landesregierung aufgelegten neuen Investitionspaketes von 130 Millionen für kommunale Infrastruktur, ausdrücklich auch für jene Gemeinden im sogenannten Speckgürtel, werden sich die Stadt Teltow als auch die Region Teltow/Kleinmachnow/Stahnsdorf (TKS) im Rahmen ihrer Möglichkeiten um eine entsprechende Förderung von Einzelprojekten bemühen. „Hier sei beispielsweise der Bereich Sportstätten angemerkt, wo auf Grundlage des regionalen Sportstättenentwicklungskonzeptes weitergehende Entscheidungen getroffen werden sollen. Auch der Bereich Parkplätze an Bahnhöfen wird von uns näher untersucht, um am S-Bahnhof Teltow die Möglichkeiten des geordneten Parkens weiter auszubauen“, sagte Teltows Bürgermeister Thomas Schmidt (SPD) auf Nachfrage.

Sein Kleinmachnower Kollege Michael Grubert (SPD) dazu: „Wir freuen uns über diesen Fördertopf, vor allem, da wir gerade ein passendes Projekt für 2016 haben. Wir planen die Sanierung des Sportplatzes Fontanestraße und werden dafür Mittel beantragen.“

Auch Bernd Albers (Bürger für Bürger) „begrüßt sehr, dass nun auch für Kommunen im suburbanen Raum Fördermittel zur Verfügung gestellt werden“. Bekanntermaßen benötigt die Gemeinde dringend ein neues Feuerwehr-Gerätehaus. „Nach der uns vorliegenden KIP-Richtlinie vom 15.12.2015 erfüllt ein Neubau in Stahnsdorf alle sechs erforderlichen Kriterien der Förderwürdigkeit“, findet Albers. Danach sei die Maßnahme geeignet, „die Leistungsfähigkeit der Feuerwehr aufrecht zu erhalten oder zu verbessern“. Man könne den gegenwärtigen unzureichenden baulichen Zustand des Hauses am Dorfplatz hinreichend darlegen und technische Baubestimmungen, einschlägige Unfallvorschriften sowie DIN-Festlegungen könnten bei dem Neubau eingehalten werden. Das Projekt ist noch nicht begonnen worden. Die mit der Zuwendungsgewährung verbundenen Folgekosten (Unterhaltung, Versicherung, Wartung und Reparatur) trage die Kommune.

Abschließendes und das im Moment vielleicht wichtigste Kriterium sei aber ein „nach öffentlich-rechtlichen Vorschriften“ bebaubares Grundstück, das dem Zuwendungsempfänger gehört. Das treffe derzeit nur für ein Grundstück an der Annastraße neben dem Gemeindezentrum zu. Mit der Aussicht auf 60 Prozent Projektförderung vom Land werde Albers beim „Runden Tisch Feuerwehr“ im Januar 2016 „auf eine schnelle Lösung für die Kameraden drängen“, hieß es.

Von Claudia Krause

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