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Potsdam-Mittelmark Sportverein sammelt Geld für Kunstrasenplatz
Lokales Potsdam-Mittelmark Sportverein sammelt Geld für Kunstrasenplatz
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10:28 17.11.2016
Werben für den Kunstrasenplatz: Nachwuchskicker des SV 05 Rehbrücke mit Spendenboxen, die bald in vielen Geschäften stehen sollen. Quelle: Christel Köster
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Bergholz-Rehbrücke

Die Sportler des SV 05 Rehbrücke wollen sich einen Traum erfüllen und den alten Schotterplatz in einen modernen Fußballplatz verwandeln. „Wir haben 1990 mit einer Mannschaft und einem Sportplatz angefangen. Jetzt sind es zwölf Mannschaften und ein Platz“, sagt Matthias Gehrmann. Er sieht deshalb die Zeit für einen neuen Kunstrasenplatz gekommen.

Der Trainer der Nachwuchskicker gehört zu den Initiatoren, die für die Verwirklichung der Vision die Aktion „Rasenspender“ ins Leben gerufen haben. Geld für einen beleuchteten Kunstrasenplatz soll in die Kasse kommen, damit auch abends trainiert werden kann. Und zwar so viel Geld, „dass wir die nächsten Schritte gehen können“, sagt Gehrmann. Entstehen soll der Kunstrasen auf dem Schotterplatz, auf dem seine Minikicker derzeit trainieren.

„Sind Sie schon Rasenspender?“: Die beiden Nachwuchstrainer Torsten Ebersbach und Matthias Gehrmann (r.) mit einer Spendenbox. Quelle: Christel Köster

Wer mithelfen will, dass sie bald auf dem Kunstrasen spielen, kann sich auf der Webseite www.rasenspender.de mit einer Spende einen Platz in der Sponsorenriege sichern oder einen Beitrag in den Spendenboxen beisteuern. Etwa 20 Spendenboxen will der Verein in Geschäften in Bergholz-Rehbrücke aufstellen. Die Aktion Rasenspender soll bis Oktober 2017 laufen. Die Zeitspanne ist bewusst gewählt. Der Verein sieht im Bau der neuen Turnhalle, die 2017 nebenan entsteht, die Gunst der Stunde gekommen, weil Baumaschinen vor Ort sein werden.

„Man könnte dann vieles in einem Zug machen“, sagt Jörg Erxleben, Leiter der Fußballabteilung. Zumal auch die benachbarte Schule vom neuen Platz profitieren würde. Die Aktion des Vereins, für die bereits 8000 Euro gespendet wurden, wird von Bürgermeisterin Ute Hustig (Linke) begrüßt. Sie könne nichts versprechen, aber: „Bei den Außenanlagen an der neuen Turnhalle muss sowieso etwas gemacht werden. Wir sollten gucken, wie man beides zusammenfügen kann.“

Von Jens Steglich

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