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Potsdam-Mittelmark Radweg soll Haussanierung geopfert werden
Lokales Potsdam-Mittelmark Radweg soll Haussanierung geopfert werden
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13:41 22.06.2016
Für die Sanierung der maroden Häuser sollen die Sputendorfer ihren lang ersehnten Radweg nach Struveshof opfern. Quelle: H. Helwig
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Sputendorf

Die Kosten für eine Sanierung der maroden Wohnhäuser in Sputendorf sollen vielleicht mit Mitteln beglichen werden, die ursprünglich für den Bau eines Radweges nach Struveshof und für ein halbes Basketballfeld im Ort vorgesehen waren. Das hat unter den Sputendorfern große Empörung ausgelöst, teilt ihr Ortsvorsteher Rolf-Denis Kupsch („Wir Vier“) mit. Die Stahnsdorfer Gemeindevertretung hatte die Verwaltung bereits im November 2014 auf Drängen des Ortsbeirates beauftragt, die Wohnungen zu begutachten und Geld für deren Sanierung in den Haushalt einzustellen. Die Schuld für die jahrelange Untätigkeit der Verwaltung nun auf dem Rücken der Sputendorfer auszutragen, sei mehr als ungerecht, schimpft Kupsch.

Im Bürgerhaushalt 2014 hätten die Dorfbewohner dafür gekämpft, endlich auch einmal in den Genuss der Gemeindeentwicklung zu kommen. Die 160 Stimmen hätten den Radweg zum neuen Bahnhof in Struveshof auf einen der vorderen Listenplätze des Bürgerhaushaltes gebracht. Der Radweg sei für viele Sputendorfer eine wichtige Anbindung zu einem Einkaufs- oder Arztbesuch.

Stahnsdorfs Bürgermeister Bernd Albers (Bürger für Bürger) hat es gegenüber dieser Zeitung am Rande einer Ausschusssitzung am Montagabend abgelehnt, sich zur Finanzierung der Sanierung der Sputendorfer Wohnungen zu äußern. „Es ist noch nichts entschieden“, sagte er nur knapp.

Von Heinz Helwig

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