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Stadt baut und erneuert Schulen

Werder Stadt baut und erneuert Schulen

Für die Erneuerung ihrer Schulen und Kitas will die Stadt Werder in den nächsten zwei Jahren 4,8 Millionen Euro einsetzen. Die Schülerzahl ist in den vergangenen Jahren mit dem Zuzug gestiegen, so dass die Schulen und auch die Kitas aus den Nähten platzen. 2017 soll der Anbau an der Oberschule fertig werden.

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Spaß beim Toben vor der Schule. Auch sie wird renoviert.

Quelle: Greiner

Werder. 4,8 Millionen Euro will die Stadt in den nächsten zwei Jahren investieren, um Schulen und Kitas in Werder und den Ortsteilen zu erneuern und besser auszustatten. Das verkündet Bürgermeisterin Manuela Saß (CDU) im Ergebnis der bisherigen Haushaltsplanung auf Nachfrage der MAZ. In Werder lernen gegenwärtig annähernd 2200 Schüler an den städtischen Schulen. „Unter dem Leitgedanken fit für die Zukunft wollen wir zusätzlich erhebliche Mittel für Sanierungen in Schulen und Kitas ausgeben“, sagt Saß. Darüber hinaus sei der Bauantrag für den Anbau an der Oberschule Unter den Linden gestellt. Wenn alles klappt, der Kreis die Modulbauweise genehmigt, könnte zum Schuljahresbeginn 2017 der Neubau für fast drei Millionen Euro fertig sein.

Grund für die Maßnahmen ist der Einwohnerzuwachs und damit auch die steigenden Schülerzahlen in Werder. Doch viele Bildungsstätten sind auch die Jahre gekommen, müssen saniert und renoviert werden. Eltern und Abgeordnete hatten sich bereits auf Stadtverordnetenversammlungen über den Zustand unter anderem der Hagemeisterschule und Raumnot in anderen Schulen beklagt.

Wenn der Haushalt von den Stadtverordneten beschlossen wird, werden in absehbarer Zeit in Schulen und Kitas Handwerker und Bauleute anrücken. So soll das historische Haupthaus der Ossietzkyoberschule ab nächstes Jahr schrittweise bis 2018 für 200 000 Euro renoviert werden. In der Hagemeisterschule mit annähernd 470 Mädchen und Jungen wird sogar für 300 000 Euro saniert. Den Schulhof will man sich anschließend vornehmen. Alles komplett ist aber nach den Angaben des 1. Beigeordneten Christian Große (CDU) vor 2020 nicht zu schaffen.

Für 2018 stellt die Stadt dann Renovierungen am Ernst-Haeckel-Gymnasium in Aussicht. 120 000 Euro sind dafür im Etat der Stadt reserviert. Im Hort „Stadtstrolche“ will die Kommune im nächsten Jahr die Heizungssanierung mit weiteren Ausgaben von 150 000 Euro abschließen.

Neben Renovierungen im Haus der Grundschule in Glindow soll dort in den nächsten zwei Jahren auch der Sportplatz für 250 000 Euro hergerichtet werden. Weitere Ausgaben hat die Stadtverwaltung für 2019 im Blick, um den Sportplatz einschließlich der Versickerungsanlagen vollenden zu können. „Mit den Vorhaben für Bildung und Ausstattung wollen wir auch einen Beitrag zur 700-Jahr-Feier unserer Stadt im nächsten Jahre leisten“, betont die Bürgermeisterin Saß gegenüber der MAZ.

Von Regine Greiner

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