Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Potsdam-Mittelmark Stadt hat Supermarkt erworben
Lokales Potsdam-Mittelmark Stadt hat Supermarkt erworben
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
00:20 12.11.2017
Klebeband und Zettel gaben beim ersten Ortstermin im früheren Supermarkt eine Vorschau auf künftige Räume und ihre Nutzung im „Sozialen Markt“. Quelle: Thomas Wachs
Anzeige
Treuenbrietzen

Jetzt können die Pläne konkreter werden. Die Stadt Treuenbrietzen hat – über ihre Wohnungsbaugesellschaft (Wobau) – den Komplex des einstigen Supermarktes der Handelskette „Aldi“ in der Altstadt erworben. Die seit gut einem Jahr angestrebten Kaufverträge seien nun unterzeichnet, bestätigt Bürgermeister Michael Knape (parteilos).

Für den Kauf fließen von der Wobau jetzt 427 000 Euro an den Handelskonzern. Er hatte den in zwei teilweise sanierte Gebäude der Altstadt integrierten Neubau des 750 Quadratmeter großen Marktes im Februar 2008 eröffnet, 2014 jedoch überraschend wieder aufgegeben.
Die Kommune möchte in dem Komplex an der Großstraße 61 bis 63 nun soziale Dienstleistungen etablieren. Zunächst werden Stadtinformation, Bibliothek und Familienzentrum Mieter der Wobau. In zwei weiteren Schritten sind externe Vermietung von Geschäftsflächen sowie die Schaffung von Wohnungen vorgesehen.

Der von Aldi ab 2008 in Treuenbrietzen betriebene Markt wurde 2014 geschlossen. Quelle: Thomas Wachs

Der Bürgermeister geht davon aus, dass dieses Jahr der Bauantrag erarbeitet wird und abhängig von dessen Genehmigung dann ab Frühjahr 2018 der Umbau erfolgen kann. „Mit dem Einzug wird es dann aber wohl frühestens zum Jahresende klappen“, sagt Michael Knape.

Für das Projekt mit dem Arbeitstitel „Sozialer Markt“ und für die öffentliche Nutzung läuft ein Beteiligungsprozess der Bürger im Rahmen des Projektes „Transformbar“. Am Mittwochabend traf sich die Gruppe „Innenstadtbelebung“, die als eine von vier Arbeitsgruppen aus einem „Markt der Ideen“ im Mai hervorgegangen war, erstmals im ehemalige Supermarkt. Diskutiert wurden Nutzung und Anordnung der künftigen Räume. „In einem weiteren Schritt soll für den Komplex im Rahmen der Bürgerbeteiligung noch ein Name gesucht werden“, erklärt Franziska Brocksch, die örtliche Transformbar-Koordinatorin.

Bürger wollen kaum noch mitreden

Sie bedauert jedoch insgesamt das schwindende Interesse der Bürger an der Mitsprache in den vier Arbeitsgruppen. „Von rund 300 Teilnehmern beim Markt der Ideen bis zu heute nur rund fünf Leuten pro AG ist der Schwund schon enorm“, so Brocksch. Für den Arbeitskreis Jugendclub sei die Lage gar extrem. „Dort gab es gar keine Resonanz“, erklärt die Koordinatorin. „Dabei hatte wir am Anfang zwölf Telefonnummern von Leuten, die mitmachen wollten“, sagt Franziska Brocksch.

Vom Tisch ist inzwischen die zunächst geplante Ansiedlung eines Regionalladens. Die Arbeitsgruppe dafür habe festgestellt, dass dieses Geschäft für Produkte aus der Stadt und dem Umland im Fläming sich noch nicht selbst tragen würde. „Zumindest hat sich niemand gefunden, der das wirtschaftliche Risiko dafür auf sich nehmen würde“, sagt der Bürgermeister.

Von Thomas Wachs

Nein, durch Lütte (Potsdam-Mittelmark) ist kein erneutes Sturmtief gezogen und hat die Apfelbäume des Dorfes in Mitleidenschaft gezogen. Auch wenn diese Erklärung durchaus plausibel erscheint, angesichts der vielen abgesägten Äste entlang der Straße Am Lütter Bach.

12.11.2017

Der Weinhändler „Vinoscout“ ist mit seinem neuem Standort im Kleinmachnower Europarc hochzufrieden. 4000 Sorten haben die Verkäufer im Angebot und setzen auf Qualität. Trotz des etwas abgelegenen Standorts im Gewerbegebiet laufen die Geschäfte gut. Zur Eröffnung drohte gar ein Verkehrskollaps.

09.11.2017

Mit hoheitlichen Aufgaben kennen sie sich aus. Nach sechs Jahren Pause treten Sandra und André Rummland noch einmal als Prinzenpaar für den Lehniner Carnevalsclub (LCV) an. Beide sind aktive Karnevalisten. Am Sonnabend sind sie beim Sturm auf das Rathaus dabei.

09.11.2017
Anzeige