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Stadt schließt weiteres Gymnasium nicht aus

Neue Kita und Schule in Werder Stadt schließt weiteres Gymnasium nicht aus

Einen Campus mit Kita, Schule und Gymnasium oder Gesamtschule in Glindow planen die Stadt Werder und die Hoffbauerstiftung. Die Initiatoren halten einen Baustart im nächsten Jahr für denkbar. Die neue Kita soll das alte Gebäude in der Inselstadt ersetzen. Die Stadt Werder ist auf mehr als 25 000 Einwohner gewachsen und der Bedarf an Kita- und Schulplätzen auch.

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Zum städtischen Gymnasium in Werder könnte bald ein weiteres Gymnasium in Glindow hinzukommen.

Quelle: Möldner

Werder . Die Stadt Werder und die Hoffbauerstiftung planen einen Schulcampus in Glindow und schließen am Standort ein Gymnasium nicht aus. Das sagte Werders Vizebürgermeister Christian Große (CDU) auf Nachfrage der MAZ. Da die Standortfrage im Ortsteil Glindow noch nicht endgültig entschieden ist, wollte Große zum ins Auge gefassten städtischen Grundstück für den Campus keine näheren Angaben machen.

Auch die Hoffbauerstiftung, die bereits in einen Campus in Kleinmachnow und Mahlow investiert hat, ist am Bau eines Kita- und Schulkomplexes in Glindow interessiert“, bestätigt der Vorstandsvorsitzende der Stiftung Frank Hohn. „Wir arbeiten auch deshalb ernsthaft daran, weil das alte Gebäude unserer Kita in der Inselstadt Werder mit 80 Kindern auf lange Sicht nicht mehr den Erfordernissen entspricht. Hinzu kommt, dass wir sehr gute Erfahrungen beim Übergang von Kita zur Schule und Gesamtschule oder Gymnasium an einem Platz gemacht haben.“ Hohn hält einen Baubeginn im nächsten Jahr für denkbar. Doch könne das Vorhaben nur gemeinsam mit der Stadt Werder umgesetzt werden. Die Stiftung plant in nächster Zeit auch Gespräche mit dem Landkreis Potsdam-Mittelmark, der einen entsprechenden Schulentwicklungsplan für den Kreis aufgestellt hat.

Für Große sind notwendige Veränderungen im Hinblick auf die Insel-Kita nachvollziehbar. „In der Kindertagesstätte spielt sich das Leben nicht nur auf einer Etage ab. Und zum Spielplatz, der zwar schön ist, müssen die Gruppen den Platz und die Straße vor dem Rathaus passieren. Ein Neubau wäre also durchaus angebracht“, sagt Große. Für ihn ist auch im Zusammenhang mit dem Campus das angedachte Gymnasium keine reine Zukunftsmusik. Der 2014 unterzeichnete Koalitionsvertrag zwischen CDU und SPD beinhalte den Bau eines weiteren Gymnasiums im Landkreis Potsdam-Mittelmark. „Warum soll das nicht in Glindow stehen“, sagt Große. „Die Stadt ist in den vergangenen Jahren auf annähernd 25 000 Einwohner gewachsen. Auch die Zahl der Schüler und Kinder in Werder und den Ortsteilen ist gestiegen“, sagt Große.

Auf Grund der große Nachfrage entsteht gerade eine zweite Kita im neuen Stadtteil Havelauen. Die Stadt Werder plant eine Einrichtung in der Damaschkestraße. Die Erweiterung der Schule Unter den Linden ist seit 2014 im Gespräch und in der Haushaltsplanung berücksichtigt.

Von Regine Greiner

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