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Potsdam-Mittelmark Stadtkirche St. Crucis ist „Denkmal des Monats“
Lokales Potsdam-Mittelmark Stadtkirche St. Crucis ist „Denkmal des Monats“
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18:40 23.02.2017
Die Stadtkirche St. Crucis dominiert das Stadtbild von Ziesar. Sie gehört zu den baulichen Resten eines Zisterzienserinnenklosters. Quelle: Repro: Sammlung Hesse
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Ziesar

Die Stadtkirche St. Crucis in Ziesar ist am Donnerstagnachmittag mit einem feierlichen Festakt in der Kirche zum 210. Denkmal der Arbeitsgemeinschaft Städte mit Historischen Stadtkernen ausgezeichnet worden. Die Auszeichnungsurkunde überreichten Dietlind Tiemann und Michael Knape von der AG an die Kirchengemeinde Ziesar. „In der heutigen Zeit ist es ein großer Aufwand, solche Bauwerke zu erhalten. Ich bin heute das erste Mal in dieser Kirche und bin beeindruckt“, sagte Tiemann.

Große Freude bei der Vergabe des Preises in der Stadtkirche. Quelle: Silvia Zimmermann

Welche Bedeutung und Rolle die Stadtkirche in der vergangenen und zukünftigen Geschichte hat, berichteten die unterschiedlichen Redner. „Die über 1000 Jahre alte Kirche steht mitten in der Stadt und hat für die Menschen viele Bedeutungen“, sagte Gemeindepädagoge Matthias Kopp den etwa 60 Besucher der Auszeichnungsveranstaltung. Diese Kirche sei ein Ort, „in der sich die Kirchengemeinde trifft, Kinder getauft werden, Ehen vor Gott geschlossen werden und die Konfirmation abgehalten wird. Die Glocken rufen zum Gottesdienst oder erinnern, wenn ein Verstorbener zu Grabe getragen wird. Ein Ort, wo Menschen Hoffnung und Kraft schöpfen“.

Die Plakette erinnert an den Akt. Quelle: Silvia Zimmermann

Dieses Bauwerk war bei der Sanierung, die von 2002 bis 2014 in mehreren Bauabschnitten gedauert hat, eine besondere Herausforderung für uns. „Wir haben die Kirche einmal rundum saniert. Für uns ist es auch eine besondere Ehrung, wenn solche Objekte, an denen wir gearbeitet haben, ausgezeichnet werden“, berichteten Moritz Krekeler und Stefan Winkler vom Brandenburger Architekturbüro Krekeler.

Bürgermeister Dieter Sehm machte auch deutlich, dass die Stadtverordnetenversammlung geschlossen dahinter stehe, wenn es um die Bewilligung von Eigenmitteln zur Sanierung von den historischen Gebäuden gehe. Mittlerweile flossen 20 Millionen Euro in die Stadtsanierung. Eine besondere Verbindung zur Stadtkirche Ziesar hatten die Schüler der Thomas-Müntzer-Oberschule. Die Fünft- und Sechstklässler hatten die Kirche gemalt. Entstanden sind 30 Bilder, Aquarelle, Bleistift- oder Kohlezeichnungen. Als Siegerbild wurde das Aquarell von Ralf Nothe (12) gewählt.

Es habe viele Bewerbungen für die Auszeichnung „Denkmal des Monats“ gegeben, berichtet AG-Leiter Knape. „Wir haben uns bewusst für die Stadtkirche Ziesar entschieden, weil es gut in das Thema Reformation ,Prediger und Bürger’ und die Verbindung ,Bürger früher und heute’ passte.“ Diese Kirche sei ein gutes Beispiel für ein gelungene Zusammenarbeit zum Erhalt eines Bauwerkes mit Geschichte.

Ralf Nothe mit seinem Siegerbild vom Zeichenwettbewerb „Unsere Stadtkirche Ziesar“ Quelle: Silvia Zimmermann

Der Festakt endete bei Kaffee und Kuchen in der Winterkirche. Die Veranstaltung wurde unter Leitung von Siglinde Wendt mit dem Gemeindekirchenrat Ziesar vorbereitet. Für die Stadt Ziesar ist die Stadtkirche das siebente Gebäude, dem diese Ehre zuteil wurde. Der Bergfried erhielt die Plakette 2001, die Burgkapelle 2005, der Storchenturm 2007, das alte Zisterzienserinnen-Kloster 2010, das Haus Friedrichs des Großen 2012 und das ehemalige Bardelebensche Gutshaus (heute Kita) im 2013.

Von Silvia Zimmermann

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