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Stadtwerke Bad Belzig brauchen neuen Chef

Zusammenarbeit endet nach 15 Monaten Stadtwerke Bad Belzig brauchen neuen Chef

Christian Dubiel gibt die Geschäftsführung der Stadtwerke Bad Belzig nach nur 15 Monaten wieder ab. Der Aufsichtsrat hat seinem Antrag auf Vertragsauflösung zugestimmt. Man trennt sich einvernehmlich, wie es heißt. Während er in ein mitteldeutsches Stadtwerk wechselt, soll die Führung des hiesigen Kommunalen Unternehmens vorerst Chefsache sein.

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Christian Dubiel gibt die Leitung wieder ab

Quelle: Foto: René Gaffron

Bad Belzig. Die Bad Belziger Stadtwerke-GmbH braucht einen neuen Geschäftsführer. Christian Dubiel wird nach nur etwas mehr als einem Jahr an der Spitze des Unternehmens dieses zum Monatsende verlassen. Der Aufsichtsrat hat jedenfalls in einer außerordentlichen Sitzung der Bitte des 40-Jährigen um Vertragsauflösung zugestimmt.

Bis ein Nachfolger gefunden ist, wird der Stadtverordnetenversammlung empfohlen, Hannelore Klabunde-Quast (parteilos) als geschäftsführende Gesellschafterin einzusetzen. Sie wiederum kann sich auf Doreen Wassermann stützen. Die Mitarbeiterin der Kämmerei war bereits im vergangenen Jahr zeitweilig als Prokuristen bestellt gewesen.

„Diese Vorgehensweise ist möglich, weil das Unternehmen sehr gut aufgestellt ist“, sagt Hendrik Hänig (SPD). Er hat erklärt, dass ein Ausschreibungsverfahren nun ohne Zeitdruck in Angriff genommen werden könne. Sowohl der Vorsitzende des Aufsichtsrates als auch der scheidende Geschäftsführer betonen: „Beide Seiten gehen in absolutem Einvernehmen auseinander.“

Seit Anfang des Jahres allein an der Spitze

Christian Dubiel war seinerzeit unter 35 Bewerbern ausgewählt und zum 1. Juli 2014 eingestellt worden. Zum Jahreswechsel hat er schließlich allein die Verantwortung für das kommunale Versorgungsunternehmen übernommen, dessen Geschicke zuvor 25 Jahre lang von Michael Behringer geleitet wurden, bis er in den Ruhestand wechselte.

In Regie von Christian Dubiel haben sich die Stadtwerke schrittweise auf Expansionskurs über die Grenzen der Kur- und Kreisstadt und neuer Geschäftsfelder begeben. Eine technische und kaufmännische Kooperation mit dem Wasserversorgungsverband „Hoher Fläming“ in Brück war im Februar vereinbart worden. Die Erdgasversorgung in Brück und Wiesenburg wird gerade auf den Weg gebracht.

Obendrein innovativ: die Wärme- und Strominsel, die gerade mit der Wohnungsgenossenschaft Belzig 1919 in der Karl-Marx-Straße der Kur- und Kreisstadt realisiert wird. „Dabei hat stets im Vordergrund gestanden, dass die Wertschöpfung in der Region bleibt“, unterstreicht der scheidende Chef.

Offenbar noch reizvoller für ihn: die Leitung eines Stadtwerks in Mitteldeutschland; wo es mithin einen privaten Gesellschafter gibt. Dass die Arbeit an der Spitze eines politischen, weil 100-prozentig kommunalem, Unternehmen nicht einfach ist, daraus macht Christian Dubiel auf MAZ-Nachfrage keinen Hehl.

Von René Gaffron

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