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Stadtwerke blicken auf ihre Geschichte zurück

Bad Belzig Stadtwerke blicken auf ihre Geschichte zurück

Dass es am Anfang viele Zweifler und Widerständler gab, daran kann sich Michael Behringer noch gut erinnern. Umso mehr freut es ihn, dass sich die Stadtwerke Bad Belzig in der Zwischenzeit so gut etabliert haben. Behringer war bis 2014 Chef des Unternehmens. Gemeinsam mit anderen Weggefährten feierte er am Mittwoch das 25-jährige Bestehen der Stadtwerke.

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Die Bad Belziger Kabarettistin Gerlinde Kempendorff sorgte für viele Lacher beim Jubiläumsfest der Stadtwerke im Burghotel.

Quelle: Josephine Mühln

Bad Belzig. Da hat Stadtwerke-Geschäftsführer Dirk Gabriel direkt einen Treffer gelandet. Die Bad Belziger Kabarettistin Gerlinde Kempendorff war bisher tatsächlich noch keine Kundin der Stadtwerke. Rausgekommen ist das, als Gabriel die Kleinkünstlerin angefragt hat, beim 25-jährigen Stadtwerke-Jubiläum im Burghotel aufzutreten, wie Kempendorff erzählt.

Dabei hatte eine Freundin ihr schon vor einiger Zeit den Rat gegeben: „Du musst zu den Stadtwerken gehen – da ist der Strom so günstig, dass du traurig bist, dass deine Akkus so lange halten.“ Wer sich also bislang gefragt hat, wie Strom und Kabarett zusammenpassen – Gerlinde Kempendorff hat am Mittwochnachmittag die Antwort geliefert.

Gespannt auf die nächsten 25 Jahre

Zuvor hat Dirk Gabriel, der seit April 2016 an der Spitze des Unternehmens steht, aber noch einmal einen Blick zurück geworfen. 1991 war in der Stadtverordnetenversammlung der Beschluss zur Gründung der Stadtwerke gefasst worden, zwei Jahre später hat der Bau der Erdgas-Leitungen begonnen – und 1994 wurde schließlich das „Fest der ersten Flamme“ am Heizhaus gefeiert. Heute umfasst das Erdgasnetz 48 Kilometer.

1997 folgte der Spatenstich für das neue Klärwerk, welches 1999 in Betrieb genommen wurde. Seit 1995 sind diese und weitere Entwicklungen des Unternehmens auch regelmäßig in der Stadtwerke-Zeitung nachzulesen. „Ich bin gespannt, was in den nächsten 25 Jahren passiert“, sagte Dirk Gabriel zum Abschluss seiner Ansprache. „Die vergangenen Jahre sind ein Vorgeschmack auf das, was sich noch alles verändern kann.“

Besserer Kundenkontakt dank Stand auf dem Wochenmarkt

Viel gesprochen wurde zum Jubiläumsfest auch über den Kauf des Bahnhofs 2010, der komplett saniert und 2011 als „Fläming Bahnhof“ eingeweiht wurde. „Für mich der schönste Bahnhof zwischen Berlin und Dessau“, befand Michael Behringer, bis 2014 Geschäftsführer der Stadtwerke. Behringer erinnerte sich auch an die Zweifler und Widerständler, die es zu Beginn der Stadtwerke-Geschichte gegeben hatte. „Stadtwerke kannte keiner, stattdessen wurde die Versorgung von Kombinaten übernommen.“ Umso schöner sei es zu sehen, wie gut sich die Stadtwerke in Bad Belzig etabliert haben.

Um den Kontakt zu ihren Kunden zu verbessern, sind die Stadtwerke seit kurzem auch regelmäßig mit einem Stand auf dem Wochenmarkt präsent. So sollen Kritik und Fragen noch schneller den Weg ins Unternehmen finden. Außerdem sind die Stadtwerke über den Nachrichtendienst „Whats App“ erreichbar, wie Sprecher Heiner Doerwald berichtet. „Dort können uns die Kunden Probleme schildern und Bilder dazu schicken – und wir bemühen uns um eine schnellstmögliche Antwort innerhalb unserer Öffnungszeiten.“

Für ihr gemeinsames Engagement bei Mieterstrom-Projekten haben die Stadtwerke und die Belziger Wohnungsbaugenossenschaft 1919 in diesem Jahr den Energieeffizienzpreis des Landes Brandenburg erhalten.

Von Josephine Mühln

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