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Stadtwerke mahnen zur Sparsamkeit

Potsdamer verbrauchen derzeit deutlich mehr Wasser Stadtwerke mahnen zur Sparsamkeit

Die Potsdamer verbrauchen dieser Tage deutlich mehr Trinkwasser als an normalen Sommertagen. Wegen der anhaltenden Trockenheit wird viel Leitungswasser auch für das Bewässern von Rasen und Gärten genutzt. Die Potsdamer Stadtwerke mahnen jetzt, sparsam und gezielt die Pflanzenwelt zu bewässern.

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Wasser ist kostbar: Das zeigt sich besonders an warmen Tagen.

Quelle: imago stock&people

Potsdam. Trockenheit und Wärme haben auch in der Landeshauptstadt Potsdam den täglichen Wasserverbrauch in die Höhe getrieben. Bis zu einem Drittel mehr als im Jahresdurchschnitt werden dieser Tage aus dem Netz abgenommen. Den bisherigen Höchstwert in diesem Jahr registrierten die Stadtwerke am 6. Juni – die Potsdamer verbrauchten an dem Samstag 39 029 Kubikmeter Trinkwasser. Zum Vergleich: Der Jahresdurchschnitt – da sind Sommer- wie Wintertage vereint – beträgt 26 100 Kubikmeter pro Tag. Normal sind an wärmeren Sommertagen 30 000 bis 33 000 Kubikmeter.

Laut Stadtwerkesprecher Stefan Klotz hatten alle Wasserwerke in den vergangenen Tagen trotzdem noch Kapazitätsreserven. „Das Wasserwerk Nedlitz war aber schon hoch ausgelastet“, sagte er. Die Kapazitätsgrenze liegt nach Angaben der Stadtwerke bei 52 200 Kubikmeter. Maximal eine Woche lang könnten solche Mengen Trinkwasser täglich zur Verfügung gestellt werden.

Zu dem starken Anstieg des Wasserverbrauchs in Potsdam und Umgebung hatte in den vergangenen Tagen vor allem die Gartenbewässerung beigetragen. Wegen der anhaltenden Trockenheit rufen die Stadtwerke die Potsdamer dazu auf, Trinkwasser nicht zu verschwenden. „So sollte bei der Gartenbewässerung darauf geachtet werden, dass eine sparsame und gezielte Bewässerung vorgenommen wird“, sagte Klotz. Die Pflanzen sollten einzeln bewässert werden – nicht mit der großen Dusche oder dem dicken Wasserstrahl, so der Stadtwerkesprecher.

Obwohl Brandenburg zu den regenärmsten Ländern Deutschlands gehört, gehen die Stadtwerke auch längerfristig nicht davon aus, dass das Wasser knapp wird. „Dies hängt aber auch davon ab, wie sich die klimatischen Verhältnisse und somit der Wasserhaushalt real entwickeln werden. Die Szenarien der Klimaforscher sind da teils noch widersprüchlich“, sagte Klotz der MAZ.

Von Jens Steglich

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