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Potsdam-Mittelmark Stahlkern soll Friedhofsmauer stabilisieren
Lokales Potsdam-Mittelmark Stahlkern soll Friedhofsmauer stabilisieren
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16:44 16.03.2017
Trauriger Anblick: die Friedhofsmauer in Gollwitz. Quelle: Foto: Mai
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Gollwitz

Der Wiederaufbau der einsturzgefährdeten Friedhofsmauer in Gollwitz bei Brandenburg wird laut Kostenvoranschlag 68 000 Euro in Anspruch nehmen. Wie das Geld dafür zusammen kommen soll, ist nach Angaben der für die Evangelische Kirchengemeinde Wust-Gollwitz zuständigen Pfarrerin Christiane Klußmann völlig offen. Die Mauer steht unter Denkmalschutz. Sie solle und dürfe deswegen auf keinen Fall abgerissen und durch einen Zaun ersetzt werden, sagte die Pastorin. Sie wird kommende Woche deswegen mit dem Kirchlichen Bauamt in Berlin beraten. „Vom Gemeindeetat kann ich das auf Jahre nicht bezahlen“, sagte Klußmann der MAZ. Ihre Hoffnung sei die eventuelle stückweise Sanierung der jetzt schon windschiefen Mauer.

Ganze Baumstämme sind in das unter Denkmalschutz stehende Bauwerk gewachsen. Quelle: Marion von Imhoff

Diese müsste mit einem Stahlkern stabilisiert werden. Das Erdreich des Kirchenhügels drückt auf das Mauerwerk. Zudem sind über Jahrzehnte Wurzeln und Äste in die Backsteinrillen hineingewachsen. Zunächst wurden jetzt Efeu und Büsche entfernt, die direkt an dem Bauwerk standen. Über mehrere Meter ist die Friedhofsmauer bereits in sich zusammengesackt. „Es muss etwas getan werden, bevor dort ein Mensch zu Schaden kommt“, warnt Klußmann.

Von Marion von Imhoff

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