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Stahnsdorf kann investieren

Gemeinde hat genug Geld auf der hohen Kante Stahnsdorf kann investieren

Stahnsdorfs Bürgermeister Bernd Albers (Bürger für Bürger) hat am Dienstag den Gemeindevertretern die Eckdaten des Haushalts vorgestellt. Danach kam für das Jahr 2012 ein Plus von 16 Millionen Euro heraus. Nun dringen Gemeindevertreter darauf, das Geld zu investieren - vor allem in eine Turnhalle, in die Feuerwehr und in den Straßenbau.

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Bernd Albers.

Quelle: Bernd Gartenschläger

Stahnsdorf. Die Stahnsdorfer SPD wendet sich in einer am Freitag veröffentlichten Pressemitteilung "gegen die erheblichen Verzögerungen des Turnhallenbaus an der Mühlenstraße". Der Zeitplan von Bürgermeister Bernd Albers (Bürger für Bürger) sieht den Bau der Halle für die Lindenhof-Grundschule erst für das Jahr 2018 vor.

Der stellvertretende SPD-Ortsvorsitzende Heiko Spleet sagt dazu, an der mehr als 100 Jahre alten Turnhalle sei ein lehrplangerechter Sportunterricht nicht möglich. Fraktionschef Dietmar Otto will nun in der Gemeindevertretung beantragen, unter Berücksichtigung der Haushaltslage schon 2014 mit der Planung zu beginnen.

"Unter Berücksichtigung der Haushaltslage" heißt in diesem Fall: unter Berücksichtigung der Tatsache, dass Geld durchaus vorhanden ist. Albers hatte am Dienstagabend vor den Gemeindevertretern Eckdaten des Haushalts vorgestellt. Danach kam für das Jahr 2012 ein Plus von 16 Millionen Euro heraus. Bis Ende 2013 kommen voraussichtlich noch einmal zwei Millionen Euro dazu.

Einige Gemeindevertreter äußerten sich überrascht über die hohen Summen. Claus-Peter Martensen (CDU) wies gegenüber der MAZ aber darauf hin, dass die mit erheblicher Verspätung vorgelegten Zahlen etwa denen entsprechen, die in der CDU-Fraktion schon errechnet worden waren.

Das Geld weckt Begehrlichkeiten. Martensen warnt: "Wir dürfen uns jetzt auf keinen Fall blank machen." Da man auch für mögliche schlechtere Zeiten gerüstet sein muss, sollten nach seiner Ansicht nur etwa 40 Prozent der Mittel investiert werden. "Das wäre eine vernünftige Größe." Wie bei der SPD stehen auch für Martensen die Turnhalle, der Feuerwehrneubau und der Straßenbau ganz oben auf der Prioritätenliste. Im Dezember wollen die Gemeindevertreter über die Investitionen beraten.

Von Stephan Laude

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