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Gemeinde schreibt Haushaltsplan für 2017

Stahnsdorf Gemeinde schreibt Haushaltsplan für 2017

In Stahnsdorf beginnt in diesen Tagen die Diskussion über Einnahmen und Ausgaben der Gemeinde im nächsten Jahr. Auf beiden Seiten des Haushaltsbuches stehen knapp 28 Millionen Euro. Größte Brocken sind der Bau einer Turnhalle auf dem erweiterten Lindenhof-Campus sowie die finanzielle Beteiligung am Umbau der Potsdamer Allee zur Kreisstraße

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In Stahnsdorf beraten die Gemeindevertreter in den kommenden Wochen über die Einnahmen und Ausgaben der Gemeinde im nächsten Jahr.

Quelle: Archiv/Michael Hübner

Stahnsdorf. Mit Einnahmen und Ausgaben im Gemeindehaushalt des nächsten Jahres hat sich der Stahnsdorfer Finanzausschuss in seiner jüngsten Sitzung dieser Tage beschäftigt. Auf beiden Seiten des Haushaltsbuches für 2017 stehen jeweils knapp 28 Millionen Euro, sagte Kämmerin Doris Höhne auf MAZ-Nachfrage. Über ein Defizit von rund 400 000 Euro müssten die Gemeindevertreter in der nun folgenden Haushaltsdebatte in den jeweiligen Ausschüssen noch bis zur Beschlussfassung diskutieren.

Zu den größten Investitionen gehört im nächsten und zu Beginn des darauf folgenden Jahres der Bau der neuen Sporthalle auf dem erweiterten Lindenhof-Campus an der Mühlenstraße. Der Neubau soll insgesamt etwa viereinhalb Millionen Euro kosten. Der Anteil für die Ausstattung der Turnhalle sowie für ein Kleinspielfeld und die Weitsprunganlage ist erst für 2018 eingeplant. In den nächsten zwei Jahren sollen außerdem die Mühlenstraße für 600 000 Euro ausgebaut und die Parkplätze für die Turnhalle angelegt werden.

Für den Umbau des Eingangs des Gemeindezentrums in der Stahnsdorfer Annastraße hat die Verwaltung das Budget um 130 000 Euro auf 250 000 Euro erhöht. Mit etwa 850 000 Euro beteiligt sich Stahnsdorf in den nächsten beiden Jahren am Umbau der Potsdamer Allee von der Landesstraße 76 zur Kreisstraße 6960. Das Geld steht für den Neubau der Nebenanlagen wie Gehwege bereit. Für 150 000 Euro soll der zweite Bauabschnitt des Wirtschafts- und Radweges von Sputendorf nach Struveshof (Teltow-Fläming) hergestellt werden, und bis 2022 sollen alle Bushaltestellen in der Gemeinde nach einer EU-Vorgabe für 250 000 Euro jährlich barrierefrei umgestaltet werden. Bei dieser Investition erwartet die Verwaltung Fördermittel in Höhe von jährlich 175 000 Euro. Letztendlich will Stahnsdorf im nächsten Jahr für fast 200 000 Euro die alten Straßenlampen mit Holzmasten gegen moderne LED-Leuchten austauschen.

Gemeindevertreter Christian Kümpel (FDP) hatte hingegen schon in der Finanzausschusssitzung einen konsequenteren Sparkurs angemahnt. Bei anhaltenden Investitionsplanungen bis zu fünf Millionen Euro jährlich werde sich die Rücklage nach Angaben der Verwaltung bis 2020 von derzeit etwa 14 Millionen Euro auf nur noch 280 000 Euro verringern, sagte er der MAZ. Stahnsdorf brauche allerdings einen Mindestbestand von 500 000 Euro. Dann werde die Gemeinde wieder Kredite aufnehmen müssen, warnte Kümpel. Den Fraktionen warf er vor, unbekümmert Wünsche zu äußern anstatt die Gemeinde weiter schuldenfrei zu halten. Noch sei nicht klar, wie Einnahmen erhöht werden sollen, um die vielen freiwilligen Aufgaben auch finanzieren zu können.

Von Heinz Helwig

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