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Radsportler suchen Fläche für Luftsprünge

Stahnsdorf Radsportler suchen Fläche für Luftsprünge

Auf der Suche nach einer Fläche für den Freizeitsport will Stahnsdorf der Initiative „Dirtstrecke Gemeinde Stahnsdorf“ helfen. Für die erstmalige Herstellung dieser Dirtstrecke – das Anliefern und Aufschütten von Lehm und die Befestigung der Erdwälle durch Wasser – haben Stahnsdorfs Gemeindevertreter rund 45 000 Euro im Haushalt des nächsten Jahres bewilligt.

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Noch können die Radsportler der Initiative „Dirtstrecke Gemeinde Stahnsdorf“ noch keine Freudensprünge machen. Für ihre Freizeitanlage muss erst noch eine geeignete Fläche gefunden werden.

Quelle: Archiv

Stahnsdorf. Auf der Suche nach einer geeigneten Fläche für den Freizeitsport will die Gemeinde Stahnsdorf jetzt der Initiative „Dirtstrecke Gemeinde Stahnsdorf“ helfen. Die Anlage, auf der BMX- und Mountainbikefahrer über künstlich angelegten Hügeln ihre Sprünge und Saltos vollführen, soll ein Angebot an Jugendliche in der gesamten Region Teltow-Kleinmachnow-Stahnsdorf sein. Für die erstmalige Herstellung dieser Dirtstrecke – das Anliefern und Aufschütten von Lehm und die Befestigung der Erdwälle durch Wasser – haben Stahnsdorfs Gemeindevertreter rund 45 000 Euro im Haushalt des nächsten Jahres bewilligt.

Schwierig wird es allerdings, in Stahnsdorf einen geeigneten Platz für die begeisterten Dirtbiker um die beiden Initiatoren Peter Wesemann und Robert Blankenburg sowie ihren „Schmutzsprung“ zu finden. Derzeit treffen sich die Jugendlichen auf der Skaterbahn im Techno Park Stahnsdorf oder am ehemaligen Bahnschacht. Vor zehn Jahren fuhren Wesemann und Blankenburg mit anderen auf einer Anlage in Teltow. Die Berufsausbildung trennte die Freunde und ließ den Parcours verwaisen. Jetzt befindet sich eine Schule in unmittelbarer Nähe, so dass die Strecke nicht mehr befahrbar wäre.

Die Skaterbahn in Stahnsdorf ist für die Dirtbiker zu eng, und das Wunschgrundstück in der Nachbarschaft zu teuer für die ehrenamtliche Initiative, die einen Verein gründen und ihre Anlage selbst modellieren sowie unterhalten würde. Der Bebauungsplan für das Gelände müsste geändert und eine Baugenehmigung eingeholt werden. Abgesehen von lärmschutztechnischen Problemen hat die Gemeinde innerhalb von Stahnsdorf keine eigenen Flächen für die Jugendlichen. Gemeindeverwaltung und Dirtbiker wollen in Kontakt bleiben und einander alternative Flächen vorschlagen, um vielleicht im Frühjahr 2017 doch irgendwo im Gemeindegebiet den ersten Spatenstich für die Anlage ausführen zu können.

Von Heinz Helwig

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