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Stahnsdorf wählt neuen Bürgermeister

12 500 Einwohner sollen am Sonntag ihre Stimme abgeben Stahnsdorf wählt neuen Bürgermeister

Rund 12 500 Stahnsdorfer sind aufgerufen, am Sonntag einen neuen Bürgermeister zu wählen. Die achtjährige Amtszeit des Amtsinhabers Bernd Albers (Bürger für Bürger) endet offiziell am 4. Juli dieses Jahres. Albers kandidiert erneut und wird von Mitbewerbern der CDU, der SPD und der Grünen herausgefordert. Die hoffen auf eine Reform der bisherigen Gemeindepolitik.

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Wer wird in den nächsten acht Jahren auf dem Chefsessel in der Stahnsdorfer Gemeindeverwaltung sitzen? Über diese Frage sollen am Sonntag 12 500 Einwohner entscheiden. Bei einer Stichwahl müssen sie am 1. Mai noch einmal an die Urne.

Quelle: Gemeinde

Stahnsdorf. Rund 12 500 Einwohner ab 16 Jahre sind in der Gemeinde Stahnsdorf aufgerufen, am Sonntag einen neuen Bürgermeister zu wählen. Die Amtszeit des Amtsinhabers Bernd Albers (Bürger für Bürger) endet nach acht Jahren offiziell am 4. Juli dieses Jahres. Albers kandidiert erneut für den Posten des Verwaltungschefs. Seine Herausforderer sind die Gemeindevertreter Daniel Mühlner (CDU) und Thomas Michel (B 90/Grüne) sowie die Kleinmachnowerin Beatrice Daun, die von der Stahnsdorfer SPD ins Rennen geschickt wird.

In 14 Wahllokalen können die Stahnsdorfer, Güterfelder, Schenkenhorster und Sputendorfer am Sonntag in ihren Orten von 8 Uhr bis 18 Uhr mit einer Stimme darüber entscheiden, wer in den nächsten acht Jahren im Chefsessel der Gemeindeverwaltung sitzen soll. Bis zur Schließung der Wahllokale um 18 Uhr ist auch eine Briefwahl möglich. Außer den Kitas „Waldhäuschen“ in Stahnsdorf, Tannenweg 42 und „Buddelflink“ in Güterfelde, Lindenallee 3, sind alle Wahllokale barrierefrei erreichbar. In einer öffentlichen Präsentation im Sitzungssaal des Gemeindezentrums in Stahnsdorf, Annastraße 3, werden am Wahlabend ab 18 Uhr alle eingehenden Ergebnisse auf einer Leinwand aufbereitet. Außerdem stellt die Gemeinde die Ergebnisse auf ihre Internetseite www.stahnsdorf.de unter dem Logo „Bürgermeisterwahl 2016“. Nutzern gängiger Mobilgeräte wird die App „Wahlportal“ empfohlen. Dazu sollten sie sich vom Bundesland Brandenburg über den Landkreis Potsdam-Mittelmark auf die Kommune Stahnsdorf herabnavigieren und die Wahl als Favorit ablegen.

Gewählt ist, wer mehr als die Hälfte der abgegebenen gültigen Stimmen erhalten hat und diese Mehrheit mindestens 15 vom Hundert der wahlberechtigten Stahnsdorfer umfasst. Erhält kein Kandidat diese Mehrheit, ist am 1. Mai von 8 bis 18 Uhr eine Stichwahl unter den beiden Bewerbern mit der höchsten Stimmenzahl erforderlich. Bei Stimmengleichheit entscheidet der Wahlleiter per Los, wer für die Stichwahl zugelassen wird. Erhält bei dieser Wahl kein Bewerber die erforderliche Mehrheit, wählt die Gemeindevertretung den neuen Bürgermeister.

Vor der Wahl hat die MAZ noch einmal die Kandidaten um eine kurze Antwort auf die Fragen nach der ersten Amtshandlung im Falle einer Wahl, nach einer Lösung des Streites um den künftigen Feuerwehr-Standort, nach den wichtigsten „Baustellen“ in der Gemeinde sowie nach einem besseren Straßen- und Radwegenetz gebeten (siehe nebenstehend).

Für den Amtsinhaber Albers war der Bürgermeisterwahlkampf mit Pleiten, Pech und Pannen gepflastert. Schon vorher hatte er der Gemeindevertretung einen eigenmächtig vorgezogenen Wahltermin verschwiegen und sich danach für das monatelange Verschwinden des Briefes der Kommunalaufsicht mit der Bestätigung des endgültigen Wahltermins rechtfertigen müssen. Ein besonders großes Feld auf dem Wahlschein mit der Aufzählung aller Unterstützer sorgte danach für Aufregung. Die Parkbank-Umfrage der Gemeinde an die Einwohner wertete die Stahnsdorfer CDU als „Ideenklau“ ihrer eigenen Kampagne. In der Endphase des Wahlkampfes zog sich Bernd Albers in den Urlaub zurück.

Wahlbenachrichtigungen bitte aufheben

Auf den Wahlbenachrichtigungen sind der Wahlbezirk und das Wahllokal angegeben, in dem der Wahlberechtigte seine Stimme abgeben kann.

Bei einer Stichwahl muss die Wahlbenachrichtigung erneut vorgelegt werden. Darum wird sie den Wahlberechtigten am Sonntag wieder ausgehändigt.

Menschen mit Handicap können die Briefwahl nutzen, wenn ihr Wahllokal nicht barrierefrei erreichbar ist.

Das amtliche Endergebnis stellt der Wahlausschuss auf einer öffentlichen Sitzung am 18. April um 18 Uhr im Sitzungssaal des Gemeindezentrums Stahnsdorf fest.

Bei der Stichwahl 2008 konnte Amtsinhaber Bernd Albers (Bürger für Bürger) 2635 Stimmen (57,11 Prozent) auf sich vereinigen. Die Wahlbeteiligung lag damals bei 41, 88 Prozent (4614 Wähler.

Von Heinz Helwig

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