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Potsdam-Mittelmark Stahnsdorf weist Kritik der Nachbarn zurück
Lokales Potsdam-Mittelmark Stahnsdorf weist Kritik der Nachbarn zurück
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17:43 10.04.2017
Stahnsdorfs Bürgermeister Bernd Albers will die Kritik aus Teltow und Kleinmachnow nicht hinnehmen. Quelle: Friedrich Bungert
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Stahnsdorf

Bürgermeister Bernd Albers (BfB/Die Neuen) hat sich gegen die teilweise harsche Kritik aus den Nachbarkommen, er würde die Planung für einen gemeinsamen Bauhof blockieren, verteidigt. Es sei „nachvollziehbar, dass die Stahnsdorfer Gemeindevertreter seit Vorlage der finanziellen Auswirkungen die Möglichkeiten Stahnsdorfs genau betrachten“, sagte Albers zur MAZ und machte folgende Rechnung auf: Ein gemeinsamer Bauhof mit Kleinmachnow und Teltow würde für Stahnsdorf in den nächsten 20 Jahren Mehrkosten in Höhe von 22 Millionen Euro ergeben. Im selben Zeitraum würden Teltow sieben und Kleinmachnow sogar 13 Millionen Euro einsparen. „Bei 20 Millionen Euro gemeinsamer Kostenersparnis für Teltow und Kleinmachnow ist das Interesse der beiden Kommunen nachvollziehbar“, so Albers.

Die Nachbarn zweifeln am ernsthaften Willen Stahnsdorfs

Vor wenigen Tagen war Albers’ Kleinmachnower Amtskollege Michael Grubert (SPD) der Kragen geplatzt. Vor Gemeindevertretern warf er Albers vor, kein Interesse an einem gemeinsamen Bauhof zu haben. Dies zeige sich auch darin, dass Stahnsdorf seine Straßenreinigung und den Winterdienst erneut für zwei Jahre ab September 2017 ausgeschrieben habe – eigentlich die originäre Aufgabe eines gemeinsamen Bauhofs.

Stahnsdorf hält die Neuausschreibung der Leistungen dagegen für „unumgänglich“, weil der alte Vertrag im August 2017 ablaufe. „Aber der neue Vertrag ließe sich 2019 beenden und steht damit einer Stahnsdorfer Bauhofbeteiligung nicht im Weg“, so Bürgermeister Albers.

Von Jürgen Stich

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