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Potsdam-Mittelmark Nicht bis in den Himmel
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16:20 03.04.2016
Solch einen Anblick würde Sputendorfs Ortsvorsteher Rolf-Denis Kupsch seinen Bürgern gern ersparen. Quelle: Archiv/Geisler
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Sputendorf

Zu den geplanten fünf Windkraftanlagen im Windeignungsgebiet 30 „Genshagener Heide“ kann die Gemeinde Stahnsdorf noch bis zum 8. April gegenüber dem Landesumweltamt Stellung nehmen. Vier Windräder sollen direkt neben dem Stahnsdorfer Ortsteil Sputendorf und eine Anlage auf dem Gebiet der benachbarten Gemeinde Großbeeren (Teltow-Fläming) errichtet werden. „Wir werden die Windräder nicht verhindern können. Vielleicht können wir aber auf ihre Höhe Einfluss nehmen“, hofft Sputendorfs Ortsvorsteher Rolf-Denis Kupsch (Wir Vier).

Darum hat die Stahnsdorfer Gemeindevertretung am Ende des vergangenen Jahres die Aufstellung eines Bebauungsplanes sowie eine Veränderungssperre für die geplanten Standorte beschlossen. Damit will sich Stahnsdorf einen bestimmten Einfluss bei den Planungen sichern. Bei seiner Entscheidung über die Windräder muss das Landesumweltamt die Planungen in Stahnsdorf berücksichtigen, sagt Kupsch. Sputendorfs Ortsbeirat fordert eine Höhenbegrenzung auf 150 Meter. Die Windparkbetreiber möchten Rotoren mit einer Höhe von 200 Metern aufstellen. Außerdem sollen in dem Bebauungsplan Lärmschutz- und Ausgleichsmaßnahmen für die beanspruchten Flächen festgelegt werden. Ortsvorsteher Kupsch schlägt vor, die Einrahmung der Rieselfelder vor seinem Dorf mit der Anpflanzung von Obstbäumen zu erneuern.

Als eines der Hauptargumente gegen die Windräder führt Stahnsdorf das große Durchzugs- und Rastgebiet für Zugvögel bei Sputendorf ins Feld. Im vorigen Jahr sollen dort bis zu 15 000 Wildgänse gesehen worden sein. Mittlerweile würden auch viele Kraniche beobachtet, sagt Kupsch. Ein Gutachten dazu wurde in Auftrag gegeben, der Endbericht steht noch aus.

Allerdings sind derzeit nur zwei der vier Standorte im Bebauungsplan beziehungsweise im sogenannten Sachlichen Teilflächennutzungsplan Wind berücksichtigt worden. Kupsch will erreichen, dass die Plangebiete in der Junisitzung der Stahnsdorfer Gemeindevertreter auf die beiden anderen Standorte ausgeweitet werden. Zudem sollte sich die Gemeindeverwaltung auch zum Windrad auf Großbeerener Seite positionieren und zur dortigen Verwaltung Kontakt aufnehmen.

Von Heinz Helwig

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