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Potsdam-Mittelmark Stahnsdorf will Langfingern Paroli bieten
Lokales Potsdam-Mittelmark Stahnsdorf will Langfingern Paroli bieten
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15:09 06.07.2017
Die Einbrecher suchen immer häufiger die Zuzugsgemeinden in der Nähe Berlin heim – dazu gehören Teltow, Kleinmachnow und Stahnsdorf. Quelle: dpa
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Stahnsdorf

Nach der dramatischen Zunahme an Haus- und Wohnungseinbrüchen in der Teltower Region gehen die drei Nachbarkommunen Teltow, Kleinmachnow und Stahnsdorf jetzt verstärkt in die Offensive. Den Start hatte mit einer ersten öffentlichen Veranstaltung Kleinmachnow bereits Anfang Mai gemacht. Mit dabei auf dem Podium war damals bereits Polizeioberrat Ingolf Niesler, der die Kriminalitätsprävention in den Kommunen von Polizeiseite betreut. „Wir haben hier ein starkes Zuzugsgebiet mit vielen neuen Einwohnern. Bis sich feste Nachbarschaften aufgebaut haben, die aufeinander achten, wird es noch dauern. Das nutzen die Einbrecher aus“, so Niesler.

Große Nachfrage gab es dann am 24. Juni auf dem Teltower Sicherheitstag. Mehr als 3000 Menschen ließen sich von Polizei und Sicherheitsfirmen über Einbruchsschutz informieren. „Wir waren mit der Resonanz sehr zufrieden“, sagt Teltows Bürgermeister Thomas Schmidt (SPD). „Der Tag hat uns gezeigt, dass unsere Bürger gemeinsam mit uns und der Polizei etwas bewegen wollen.“ Das Thema Prävention bleibe in Teltow weiterhin auf der Agenda. „Wir werden über ein kommunales Präventionsgremium nachdenken, über welches dann weitere vorbeugende Maßnahmen entwickelt werden sollen.“

Einladung zum Präventions-Treffen

Öffentliches Treffen des Kommunalen Kriminalpräventionsrats am Dienstag, dem 11. Juli, um 18.30 Uhr im Stahnsdorfer Gemeindezentrum (Großer Sitzungssaal, Annastraße 3.

2015 hatt es in Teltow 81 Einbrüche gegeben, 2016 waren es 137, was einer Steigerung von 69 Prozent entspricht. In Stahnsdorf ist von einer Steigerung der Einbruchszahl um 42 Prozent die Rede. Die Zahl der Straftaten insgesamt ist aber rückläufig.

Bei der Gründung eines solchen Gremiums ist Stahnsdorf Vorreiter in der Region. Bereits am 30. März hob Bürgermeister Bernd Albers (BfB) als Schirmherr den „Kommunalen Kriminalpräventionsrat“ aus der Taufe. Am kommenden Dienstag wird die Runde erstmals öffentlich tagen, alle Einwohner sind dazu eingeladen. Mitglieder sind Vertreter der Gemeindeverwaltung, Polizei, Sicherheitspartner, Ortsvereine aller Parteien sowie der regionale Sportverein RSV Eintracht 1949, einer der mitgliederstärksten Vereine im Land Brandenburg.

Der „Kommunale Kriminalpräventionsrat“ vereine die drei „Säulen“ der Einwohnerschaft, Verwaltung und Polizei unter einem Dach und soll künftig regelmäßig tagen, um Maßnahmen zu entwickeln und zu koordinieren, wie etwa durch Unterstützung staatlicher, kommunaler und privater Maßnahmen kriminalitätsbegünstigende Faktoren beseitigt werden können, sagt Gemeindesprecher Stephan Reitzig. „Auch die Frage, wie eine noch höhere Lebensqualität der Bürger durch eine Stärkung des Sicherheitsgefühls erreicht werden kann, spielt im Rat eine Rolle.“

Fragen von Sicherheit und Einbruchsprävention waren in der Region akut geworden, nachdem die Polizei Anfang des Jahres die Zahlen für das Jahr 2016 herausgegeben hatte. Während in vielen Regionen des Landes die Zahl der Einbrüche abgenommen hat, steig sie in Teltow im Vergleich zu 2015 um knapp 70 Prozent, in Stahnsdorf um mehr als 40 Prozent. Auch Kleinmachnow ist ein Schwerpunkt, wenn es um Einbrüche in Häuser und Wohnungen geht.

Von Jürgen Stich

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