Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Potsdam-Mittelmark Stahnsdorf wird High-Tech-Schmiede
Lokales Potsdam-Mittelmark Stahnsdorf wird High-Tech-Schmiede
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
16:00 15.03.2018
Bürgermeister Bernd Albers, Jürgen Dillmann von „Endress und Hauser“, Planer Bernd Haase (Vollack) und Standortleiter Frank-Dieter Stolze (v.l.) schlugen die Nägel in den letzten Holzbalken. Quelle: Jürgen Stich
Stahnsdorf

Im Frühjahr des kommenden Jahres will das Unternehmen „Endress und Hauser“ im Stahnsdorfer „Techno-Park“ sein neues Kompetenzzentrum für Messgeräte an den Start bringen. Das sagte Jürgen Dillmann, Mitglied der Geschäftsführung, am Freitag beim Richtfest für den Neubau an der Ruhlsdorfer Straße. „Wir gehen davon aus, dass 2018 rund 160 Mitarbeiter am Standort Stahnsdorf beschäftigt sein werden“, so Dillmann. Das Schweizer Familienunternehmen, das seinen Sitz 2010 von Teltow nach Stahnsdorf verlegt hatte, plant allerdings bereits weit in die Zukunft. „Unsere Messtechnik hat Konjunktur“, so Dillmann. „Langfristig werden wir hier bis zu 250 Mitarbeiter haben.“ Es sei kein Geheimnis, dass es weitere Bauvorhaben des Unternehmens im „Techno-Park“ gebe.

Der Neubau in Stahnsdorf: „Endress und Hauser“ stellt Messgeräte her, die weltweit vertrieben werden. Der Standort in Stahnsdorf ist aus den untergegangenen GRW Teltow hervorgegangen. Quelle: Jürgen Stich

Stahnsdorfs Bürgermeister Bernd Albers (BfB) sagte Dillmann die Unterstützung der Gemeinde zu. Der Verkauf eines weiteren Grundstücks an den weltweit agierenden Messgerätehersteller an der Ruhlsdorfer Straße ist bereits beschlossene Sache. Unstimmigkeiten gibt es allerdings darüber, welche Spekulationsfrist der Firma eingeräumt werden soll, falls sie die Fläche doch wieder verkauft. Den Beschluss hatte die örtliche CDU deshalb bei der Kommunalaufsicht moniert. Bürgermeister Albers sieht das gelassen: „Wenn es einen formalen Fehler gab, dann lassen wir den Grundstücksverkauf eben noch einmal abstimmen. Ich bin sicher, dass es wieder eine Mehrheit dafür geben wird.“ Bei dem Grundstück handelt es sich um eine Fläche von rund 37 000 Quadratmeter, die „Endress und Hauser“ auf Vorrat erwerben will. Obwohl im Gewerbegebiet normalerweise 90 Euro pro Quadratmeter fällig sind, soll das Unternehmen nach dem Willen einer Mehrheit der Gemeindevertreter nur einen „Kompromisspreis“ von 80 Euro pro Quadratmeter bezahlen müssen.

Von Jürgen Stich

Das Genehmigungsverfahren für einen neuen Hubschrauber-Landeplatz am Treuenbrietzener Krankenhaus zieht sich seit drei Jahren hin. Nun soll es bald beendet werden können. Dann schweben die Rettungsflieger auf dem bisherigen Parkplatz ein. Damit stehen dort künftig 60 Stellplätze weniger zur Verfügung.

04.09.2017

So durchwachsen wie das Wetter in diesem Jahr zeigen sich die Ernteerträge.Vor allem der Roggen bleibt weit unter dem Durchschnitt. Die Heuernte musste zum Teil ausfallen. Dagegen sieht es bei der Gerste gar nicht so schlecht aus. Der noch auf den Feldern stehende Mais macht eine sehr gute Figur.

01.09.2017

In Werder (Havel) hat der Berliner Zoll 21.000 Dosen illegal hergestellten Wasserpfeifentabak sichergestellt. Die Rauchware hatte ein Gewicht von rund 4,5 Tonnen. Eine Fachfirma hat den Tabak vernichtet und entsorgt. Nicht der erste Fall, bereits in der Vorwoche wurde das Hauptzollamt fündig.

01.09.2017