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Stahnsdorf Kaum Interesse an der Friedhofsbahn
Lokales Potsdam-Mittelmark Stahnsdorf Kaum Interesse an der Friedhofsbahn
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19:31 13.08.2018
Zeitungsausschnitte zum großen Teil aus der MAZ informierten über die Diskussion zur Friedhofsbahn. Quelle: Stephan Laude
Stahnsdorf

Eingeladen hatte die Stahnsdorfer Agendagruppe Mobilität zu einer „Kundgebung“ am ehemaligen Bahnhof der Gemeinde. Nur sieben Leute waren aber gestern Nachmittag gekommen, um sich unter dem Motto „Alt gegen Neu – nur so geht’s“ für die Wiederinbetriebnahme der Friedhofsbahn stark zu machen. Der Termin, 13. August, war gewählt worden, weil in der Nacht des Mauerbaus vor 57 Jahren der letzte Zug auf der Strecke zwischen Wannsee und dem Südwestkirchhof fuhr. Dazu kommt, dass die Bahn in diesem Herbst die rostige Brücke der Friedhofsbahn über den Teltowkanal abtragen will.

Wenn die Veranstaltung auch keine Kundgebung wurde, so bot sie doch die Möglichkeit, über Lösungsmöglichkeiten für die Probleme zu diskutieren. Zum Beispiel wurde darauf hingewiesen, dass ein Ersatzbau höher gelegt werden müsse als die bisherige Brücke. Außerdem wäre nicht nur der Kanal zu überqueren, sondern auch die benachbarte Autobahn.

Stahnsdorf macht sich schon lange für einen neuen S-Bahnanschluss stark. Nach Ansicht von Bürgermeister Bernd Albers (BfB) muss dieser Priorität vor der Stammbahn haben, deren Wiederaufbau zwischen Griebnitzsee und dem Berliner Zentrum auch zur Debatte steht. Die Stammbahn mag als Entlastungsstrecke für den Regionalverkehr wichtig sein, doch sie sei umstrittener und teurer als die S-Bahn-Verlängerung von Teltow nach Stahnsdorf. Es gibt aber nicht nur konkurrierende Interessen in den Gemeinden der Region. Auch andere Kommunen des Berliner Umlandes drängen das brandenburgische Verkehrsministerium, für eine bessere Schienenanbindung zu sorgen.

Von Stephan Laude

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