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Potsdam-Mittelmark Kleine Forscher versuchen sich an Wissenschaft
Lokales Potsdam-Mittelmark Kleine Forscher versuchen sich an Wissenschaft
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11:56 23.06.2016
Lotta , Emelie und Laura (v. r.) waren auf dem Forscherfest von ihrer „Flaschenmusik" ganz begeistert. Quelle: Christel Köster
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Stahnsdorf

Mit einem kleinen Experimentierfest holten Kinder des Lindenhof-Hortes in Stahnsdorf am Mittwochnachmittag den „Tag der Kleinen Forscher“ nach, der am Vortag bundesweit begangen worden war. Seit nunmehr zehn Jahren führen Elke Grimm und Franziska Popp Schüler der ersten bis vierten Klasse mit kindgerechten Experimenten an die Welt der Naturwissenschaften heran. Da wurden schon Luftballonraketen gebastelt, um den Kindern die Thermodynamik zu erklären, kleine Buddelsand-Vulkane nachgestellt, die auch ausbrechen, und mehr.

Für sein außergewöhnliches Engagement im naturwissenschaftlichen Bereich wurde der Lindenhof-Hort im Februar dieses Jahres zum dritten Mal als „Haus der Kleinen Forscher“ zertifiziert. Eine Plakette am Eingang weist auf die Experimentierfreudigkeit der Kinder hin, denen der Hort sogar ein eigenes „Laboratorium“ einrichtete. „Montags und freitags arbeiten wir in den Gruppen, dienstags bis donnerstags finden die offenen Angebote statt, bei denen die Kinder experimentieren, kochen oder basteln können“, beschreibt Grimm das wöchentliche Programm.

Als „Haus der Kleinen Forscher wurde der Stahnsdorfer Hort im Jahr 2010 erstmals noch in der Fachhochschule in Brandenburg an der Havel ausgezeichnet, die ihre Mitarbeit an dem Projekt später aus finanziellen Gründen aufgeben musste. Seit 2014 gibt es eine Kooperation mit dem Industriemuseum der Region Teltow, das auch mit einem Stand auf dem Forscherfest am Mittwoch vertreten war. Dort lernten die Kinder mechanische und elektrotechnische Abläufe kennen. In den Sommerferien werden sie die Zusammensetzung des Bodens in ihrem Hortgarten genauer unter die Lupe nehmen.

Von Heinz Helwig

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